Jorge Lorenzo © Yamaha

© Yamaha – Jorge Lorenzo hat bei seinem Longrun einen starken Eindruck hinterlassen

(Motorsport-Total.com) – Mit jeweils 60 Runden gehörten die beiden Yamaha-Werkspiloten zu den fleißigsten Fahrern am finalen Testtag des ersten Sepang-Tests. Jorge Lorenzo konzentrierte sich am Donnerstag weniger auf Bestzeiten, sondern wollte sehen, wie sich die 2013er-Sepzifikation im Renntrimm verhält. Am Nachmittag absolvierte der Weltmeister eine Simulation und zog ein positives Fazit.

„Ich denke, diese drei Tage waren positiv für uns. Wir haben viele Dinge getestet und einige davon waren gut. Wir müssen die Erkenntnisse noch auf einer anderen Strecke bestätigen. Doch hier konnten wir uns bereits ein bisschen steigern“, schildert Lorenzo. „Ich konnte am Nachmittag eine Simulation absolvieren. Es war für mich die erste in Sepang in meiner gesamten Grand-Prix-Karriere. Ich fühlte mich physisch und mental stark. Die anderen Fahrer sind auch sehr stark. Es wird also eine interessante Saison.“

In der Zeitenliste lag Lorenzo am dritten Tag auf Position zwei. Nachdem er an den beiden Tagen zuvor die Bestzeit um wenige Tausendstelsekunden verpasste, waren es am Donnerstag etwas mehr als drei Zehntelsekunden, die der Yamaha-Pilot zurücklag. Nur 113 Tausendstelsekunden hinter der Nummer eins des Teams beendete Rückkehrer Valentino Rossi seinen Arbeitstag.

Insgesamt lag Rossi 0,442 Sekunden zurück und bestätigte damit seine gute Form der vergangenen Tage. „Ich bin sehr froh. Alle drei Tage verliefen sehr gut. Wir haben hart am Motorrad gearbeitet und es Tag für Tag verbessert. Am dritten Tag lief es am besten“, freut sich der Italiener. „Wir waren weniger als eine halbe Sekunde von der Pole-Position-Zeit entfernt. Die Rundenzeiten sind höher, was interessant ist. Heute wäre ich Dritter gewesen, was theoretisch die erste Startreihe bedeutet. Ich bin sehr froh, wie der Test verlief.“

Auch Teammanager Wilco Zeelenberg ist mit der Arbeit des Teams zufrieden. „Der gesamte Test verlief ziemlich positiv. Wir haben heute zwei Richtungen für den Rest der Saison gefunden. Jorges Longrun am Nachmittag war ziemlich konstant. Das war eine unserer Aufgaben für heute. Schnell zu sein ist eine Sache. Konstant schnell zu sein ist wichtig, wenn man Rennen gewinnen möchte“, bemerkt Zeelenberg.

„Insgesamt sind wir ziemlich zufrieden. Sowohl Jorge als auch das Team haben hart gearbeitet unter diesen hohen Temperaturen. Wir sind gespannt, wie wir uns beim nächsten Mal verbessern können“, so der Yamaha-Teammanager. „Das war ein sehr wichtiger und guter Test“, hebt Teamdirektor Massimo Meregalli hervor. „Wir konnten gut arbeiten und unsere japanischen Ingenieure haben sehr viele Daten erhalten und sind sehr froh.“

Text von Sebastian Fränzschky

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