Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Yamaha ist schnell: Jorge Lorenzo fuhr seine beste Sepang-Runde

Für das Yamaha-Werksteam war der zweite Wintertest in Sepang (Malaysia) hauptsächlich wegen der neuen Evolutionsstufe des Getriebes sehr wichtig.

Vom Tempo her war erneut Honda einen Tick schneller. Am letzten Testtag am Mittwoch machten alle Fahrer in der Früh Qualifyingsimulationen. Jorge Lorenzo kam dabei Honda-Konkurrent Marc Marquez bis auf 0,322 Sekunden nahe. Teamkollege Valentino Rossi fehlten in seiner schnellsten Runde sieben Zehntelsekunden auf die Startnummer 93.

Beide Yamaha-Fahrer nahmen am Nachmittag eine Rennsimulation in Angriff und beide brachen sie ab. Für Lorenzo war es zu heiß, Rossi hatte für die Hitze ebenfalls keine optimale Abstimmung. „Es war am Ende ein positiver Test“, zieht der Superstar der MotoGP Bilanz. „Mit meiner Position und meiner schnellen Rundenzeit bin ich nicht zufrieden, denn mir ist keine gute Runde gelungen“, sagt der Italiener zu Platz fünf. „Ich steckte im Verkehr und fand nicht den richtigen Moment für einen Angriff. Ich hätte es in die Top 3 schaffen können.“

„Wir haben die Arbeit am Getriebe und der Abstimmung fortgesetzt. Wir waren auch mit alten Reifen unterwegs, denn diesbezüglich müssen wir das neue Motorrad noch verbessern. Es ist jetzt sehr interessant, unser Level auf einer anderen Strecke zu sehen, denn hier kann sich die Ordnung zwischen den Herstellern verschieben. Ich bin gespannt auf Katar und wie konkurrenzfähig wir beim ersten Rennen sein werden.“ In den vergangenen beiden Jahren kämpfte Rossi in Katar mit Marquez um den Sieg.

Aber auch Lorenzo ist nach dem Test zuversichtlich. „Ich bin heute meine beste Runde überhaupt in Sepang gefahren, zwei Zehntel schneller als beim ersten Test. Die Strecke war in schlechterem Zustand, also ist das Motorrad deutlich besser geworden“, sieht der Spanier eindeutig Fortschritte. „Ich bin auch viele Runden in 2:00 Minuten gefahren. Um 15:30 Uhr begann ich eine Rennsimulation. Die Temperaturen waren aber höher als ich sie jemals in Sepang gesehen habe.“

„Es war sehr schwierig, eine gute Rundenzeit zu halten. Das Motorrad fühlt sich in dieser Hitze auch nicht so gut an. Deshalb entschied ich mich dazu, die Simulation abzubrechen, denn ich hatte auf der Bremse kein Vertrauen“. Verletzungen können in dieser Phase der Saisonvorbereitungen ein komplettes Jahr zerstören. Deshalb wollen die Fahrer bei den Tests nicht das absolute Risiko eingehen.

„Alle sind zu dieser Uhrzeit eine Simulation gefahren, also werden alle ihre Probleme gehabt haben“, schätzt Lorenzo. „Generell war es ein positiver Test und unsere Ingenieure haben viele Daten gesammelt, um bis zum nächsten Test in Katar weitere Verbesserungen vorzunehmen. Ich freue mich, wenn ich in zwei Wochen wieder auf meine M1 steigen kann. Bis dahin werde ich trainieren, damit ich so gut wie möglich für den Saisonstart vorbereitet bin.“

Text von Gerald Dirnbeck

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