Maverick Vinales, Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Wird Maverick Vinales die Nachfolge von Jorge Lorenzo bei Yamaha antreten?

Wer schnappt sich den Platz neben Valentino Rossi für die Saison 2017? Diese Frage beherrscht derzeit jegliche Personaldebatte in der MotoGP.

Eigentlich galt Aufsteiger Maverick Vinales als Topfavorit, nun kamen jedoch Gerüchte rund um Dani Pedrosa auf. Wie ist der aktuelle Stand bei dem Suzuki-Piloten? Hat er sich schon entschieden? Eine Antwort bleibt er auch am Donnerstag vor dem Rennen in Le Mans schuldig.

„Ich habe zwei Teams, die an der Spitze sein können. Ein Team gab mir das Vertrauen, als ich in der Moto2 war. Dann gibt es ein anderes Team, das bereits gewinnt, also ist es wirklich schwierig, eine Entscheidung zu fällen“, erklärt der 21-Jährige auf ‚MotoGP.com‘. Da Jorge Lorenzo im kommenden Jahr fix bei Ducati unterkommen wird und auch Valentino Rossi schon bei Yamaha verlängert hat, spitzt sich die Lage um das zweite blaue Bike nun zu.

Vinales, der 2013 den Titel in der Moto3 holen konnte und nach nur einem Jahr in der Moto2 direkt bei Suzuki in der MotoGP untergekommen ist, lässt keine Zweifel offen, dass er nicht auch bei seinem derzeitigen Team bleiben könnte. Die Japaner haben eine Vertragsoption auf den Spanier für 2017. „Ich bin in die MotoGP gekommen, um zu gewinnen. Suzuki hat in einem Jahr einen unglaublichen Schritt gemacht, und wenn wir ein perfektes Wochenende haben, dann können wir für das Podium kämpfen.“


Gleichzeitig macht ihn diese Tatsache nachdenklich: „In den Tests waren wir perfekt – Zweite. Das lässt mich ebenfalls viel nachdenken. Das ist so schwierig. Ehrlich gesagt dachte ich, dass es einfach wäre, zu sagen, ob man hier oder dort fährt. Am einen Tag ist es hier, am anderen dort“, erklärt er seine zwiegespaltene Situation.

„Würde ich es mir leicht machen, dann müsste ich nur auf die Tabelle schauen und sehen: Yamaha auf eins und zwei, aber dann beginne ich nachzudenken, was ich brauche und das verändert alles.“ Im Moment stehe er zwischen den beiden Mannschaften, seine Meinung ändere sich jeden Tag, so der Suzuki-Pilot.

Auf das anstehende Rennen hat der Vertragspoker jedoch keine Auswirkung: „Wenn ich auf dem Bike sitze, dann bin ich in einer anderen Welt.“ Natürlich sei es auch für Suzuki wichtig zu wissen, wie seine Entscheidung aussieht, „weil sie derzeit etwas nervös sind. Ich denke darüber zu Hause nach, und nicht hier.“ Teamkollege Aleix Espargaro möchte seinen Verbleib beim Team bald sicherstellen. Derzeit liegen die beiden nur durch einen Punkt getrennt auf den Plätzen sechs und sieben in der Fahrerwertung.

Text von Maria Reyer

Motorsport-Total.com
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