© Yamaha Motor Racing Srl - Können Rossi oder Lorenzo die Honda-Siegesserie in Indianapolis stoppen?

© Yamaha Motor Racing Srl – Können Rossi oder Lorenzo die Honda-Siegesserie in Indianapolis stoppen?

Mit dem Grand Prix von Indianapolis beginnt am kommenden Wochenende die zweite Hälfte der MotoGP-Saison. Im Lager des Yamaha-Werksteams wartet man nach neun von 19 Rennen noch auf den ersten Saisonsieg. Sowohl Valentino Rossi (Doha) als auch Jorge Lorenzo (Mugello) schnupperten bereits an einem Triumph, konnten ihn aber nicht eintüten.

Gelingt es einem der beiden Ex-Weltmeister in Diensten des Yamaha-Teams am Sonntag in den USA, die Siegesserie des amtierenden Champions Marc Marquez (Honda) zu beenden? Die jüngere Indy-Vergangenheit spricht da eine andere Sprache.

Gingen die ersten beiden Auflagen des Grand Prix von Indianapolis an Yamaha – Rossi siegte im September 2008 beim ersten Auftritt der MotoGP-Bikes, Lorenzo gewann im Jahr 2009 – so ist Honda auf dem Infield-Kurs des legendären Speedways seit 2010 ungeschlagen.

Neuer Asphalt, neue Kurvenradien
Für die diesjährige, die insgesamt siebte Auflage des Grand Prix von Indianapolis wurde der Kurs an einigen Stellen mit einem neuen Belag versehen. Zudem wurden einige Kurvenradien verändert. Rossi, der als aktueller WM-Dritter die Speerspitze im Yamaha-Team bildet, hält sich mit seinen Erwartungen zurück: „Die kommenden Rennen werden nicht einfach, denn wir besuchen Strecken, die mir nicht so gut liegen.“

„Indianapolis ist nicht meine Lieblingsstrecke, doch sie haben beim Layout und beim Asphalt Hand angelegt. Wir müssen abwarten. Wir hoffen, sowohl dort als auch in der gesamten zweiten Saisonhälfte konkurrenzfähig zu sein“, so Rossi.

Teamkollege Lorenzo, dessen Saison bisher alles andere als nach Plan verlief, ist fest entschlossen, in der zweiten Saisonhälfte die Ergebnisse einzufahren, die ihm in der ersten Hälfte durch die Lappen gingen. „Es geht wieder los. Ich freue mich, in Indy wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Noch stehen neun Rennen an. Bei diesen will ich mein Bestes geben.“

Endlich wieder Racing

„Ich will so gut wie möglich fahren und so hart wie möglich kämpfen, um gewinnen zu können“, so der Spanier, der sich eigener Aussage zufolge auf dem Sachsenring „auf dem Motorrad recht wohlgefühlt“ hat. Der von Lorenzo angesprochene Große Preis von Deutschland markierte das letzte Rennen, bevor die MotoGP-Piloten drei freie Wochenenden genießen durften.

Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli merkt in seiner Vorausschau auf das Indianapolis-Wochenende an: „Wir alle freuen uns darauf, am Freitagmorgen wieder eine Rennstrecke unter die Räder zu nehmen. Ich weiß, dass sowohl Vale als auch Jorge die Pause genossen haben und jetzt voller Energie sind. Sie können es kaum erwarten, in Indy zu fahren.“

Text von Mario Fritzsche

Motorsport-Total.com
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