© Yamahamotogp - Yamaha möchte mit Lorenzo und Rossi die drei WM-Titel von 2015 verteidigen

© Yamahamotogp – Yamaha möchte mit Lorenzo und Rossi die drei WM-Titel von 2015 verteidigen

Yamaha hat als erster Hersteller das neue Motorrad für die Saison 2016 vorgestellt. Die Japaner wählten für die Präsentation der neuen M1 den Hauptsitz von Sponsor Movistar in Barcelona.

Das Weltmeister-Team setzt 2016 erneut auf feine Änderungen anstatt ein komplett neues Motorrad zu bauen. Im Vergleich zur 2015er-Maschine gab es über den Winter nur Detailverbesserungen.

Rennleiter Lin Jarvis blickt optimistisch auf das neue Jahr, in dem er den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen möchte: „Wir haben hohe Erwartungen“, betont der Brite, der von der M1 und seinen Fahrern überzeugt ist: „Wir kennen das Potenzial unserer Fahrer und Ingenieure. Wir versuchen, die drei Titel zu verteidigen.“

In der Saison 2016 gibt es aber einige Variablen. „Wir müssen abwarten, wie wir mit den neuen Reifen zurechtkommen. Zudem müssen wir schauen, wie es mit der neuen Elektronik aussieht. Man sollte seine Gegner nie unterschätzen“, warnt Jarvis vor der neuen MotoGP-Saison, in der es zu einer Neuauflage des teaminternen Zweikampfes kommen könnte.

Weltmeister Jorge Lorenzo hatte nach dem Gewinn der Meisterschaft einen stressigen Winter. „Ich war nach dem Saisonfinale in Valencia lange unterwegs und habe viele PR-Events besucht. Das ging etwa eineinhalb Monate. Danach konnte ich mich wieder auf mein Training konzentrieren“, berichtet der Spanier, der in der neuen Saison auf eine Wiederholung des Duells mit Valentino Rossi hofft.

Wird Rossi erneut der größte Gegner sein? „Ich hoffe es, denn das würde bedeuten, dass unsere Gegner etwas zurückliegen. Wir hatten im vergangenen Jahr ein sehr ausgeglichenes Motorrad. Das half uns dabei, so viele Rennen zu gewinnen“, schildert Lorenzo. Vizeweltmeister Rossi wirkte bei der Präsentation etwas gefasst und nüchtern. Dem Italiener fiel es schwer, zu lachen.

Hat Rossi die Niederlage von 2015 noch nicht verdaut? „Ich habe mein Training im vergangenen Jahr verbessert und versuche, es zu wiederholen. Gleichzeitig muss ich mich weiter steigern, um mithalten zu können“, bemerkt Rossi gefasst und hält fest: „Wir versuchen, von Beginn der Saison stark zu sein.“ Im Vorjahr gewann Rossi den Auftakt in Katar und führte die WM-Wertung ab dem ersten Rennen an.

Text von Sebastian Fränzschky

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