© IMS - Colin Edwards kam mit dem neuen Asphalt auf Anhieb bestens zurecht

„Texas Tornado“ Colin Edwards fühlte sich während der ersten Runden im frisch asphaltierten Indianapolis-Infield eigener Aussage zufolge „wie im Texas Tornado Boot Camp – nur mit einem etwas teureren Gefährt“. Ungeachtet des niedrigen Grips kam der MotoGP-Routinier in Diensten des Tech-3-Yahama-Teams bestens zurecht und markierte nach Abschluss der ersten 45-Minuten-Sitzung die drittschnellste Rundenzeit.

„Wir alle wussten, dass die Haftungsverhältnisse am Morgen wohl noch nicht die besten sein würden, es war allerdings ein reiner Dirt-Track“, flachst Edwards, der es sichtlich genoss, mit der Kunden-M1 so herumzurutschen: „Sobald du das Knie auf dem Boden hattest, schob die Maschine übers Vorderrad und auch das Hinterrad kam herum. Das hat Spaß gemacht.“

Nach Ansicht des Texaners wird sich der neue Asphalt in diesem Jahr noch nicht wirklich bewähren können. „Die Änderungen wurden mit Blick auf die Zukunft vorgenommen. Im kommenden Jahr wird der Grip um Welten besser sein. Die meisten Bodenwellen sind jetzt schon weg“, lobt Edwards, der den Nachmittag mit 0,2 Sekunden Rückstand auf Yamaha-Werkspilot und Weltmeister Jorge Lorenzo als Sechster abschloss und damit einmal mehr mit Abstand schnellster Fahrer auf einer Kundenmaschine war.

„Am Vormittag auf Platz drei zu landen und den Nachmittag als Sechstschnellster zu beenden, gibt mir für den weiteren Verlauf des Wochenendes eine Menge Zuversicht“, sagt Edwards und fügt an: „Ich kämpfe an diesem Wochenende erstmals seit langem nicht mit dem Motorrad. Es fühlt sich großartig an.“

Crutchlow beklagt wenig Grip am Vorderrad

Cal Crutchlow, der zweite Pilot des Tech-3-Yamaha-Teams, verbrachte den Großteil des Vormittags zunächst damit, sich mit dem für ihn neuen Kurs in Indianapolis anzufreunden. Nach Platz 15 im zweiten Freien Training ist der Brite zuversichtlich, mit Hilfe der einen oder anderen Veränderung des Setups seiner M1 im Qualifying den Sprung in die Top 10 schaffen zu können.

„Am Vormittag habe ich mir noch schwer getan, da die Strecke zum einen nicht viel Grip bot und ich sie zum zweiten erst kennenlernen musste“, sagt Crutchlow. „Am Nachmittag habe ich etwas Grip am Vorderrad vermisst, weshalb ich nicht voll attackieren konnte.“ Während er bei den zurückliegenden Rennen das Vorderrad regelmäßig beim Bremsen verloren hatte, lag das Hauptproblem nach Aussage des Briten diesmal „im Scheitelpunkt der Kurven“.

Als positiven Aspekt verbucht der MotoGP-Rookie unterdessen die Tatsache, dass er sich „von Runde zu Runde steigern konnte“, weshalb er mit Blick auf den Sonntag hofft, „ein starkes Rennen abzuliefern, sofern es uns gelingt, noch etwas mehr Gefühl für das Vorderrad zu finden“.

Text von Mario Fritzsche

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