SMR Dijon MV AGUSTA Intercup und Italokings 2012

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Video von: mvagusta | vom: 01.09.2012
Homepage: www.mvagusta-intercup.ch

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Details: SMR Dijon MV AGUSTA Intercup und Italokings ...

Dijon/F: MV Agusta Intercup: Monsch-Doppelschlag

Mit zwei klaren Siegen dominierte Christian Monsch in Dijon den MV Agusta Intercup klar. Doch der neue Gesamtleader heisst Martin Bigler; der 69 Jahre alte Race-Senior holte sich in Dijon zwei Podestplätze. Daniel Leibundgut musste mit einer defekten F3 bereits vor den Rennen forfait erklären. Auch der junge Deutsche Randy Harmuth (ebenfalls F3) kam nicht nach Frankreich, weil er bei der gleichzeitig stattfindenden Supersport-IDM in Schleiz am Start stand.

Katastrophenstimmung herrschte bei Vorjahres-Gesamtsieger Daniel Leibundgut bereits am Freitag. Verständlich, denn seine bildschöne F3 wollte immer noch nicht richtig rennen, sondern glänzte mit vor Ort irreparablen Aussetzern der Elektronik. „Ein Desaster“, ärgerte sich der Basler. „In Most sind die Probleme erstmals aufgetaucht. In der Zwischenzeit haben wir das Motorrad nach Italien gebracht, dort wurde die F3 durchgecheckt. Dock kaum zurück, läuft sie wieder nicht.“ Jetzt hat Leibundgut die Nase voll: „Ich gebe den Beteiligten in Italien und der Schweiz noch 14 Tage Zeit. Wenn die MV bis dann nicht richtig läuft, bringe ich zwei Kawasaki nach Most mit, eine 600er und eine 1000er. Dann entscheide ich, mit welcher der beiden ich die Saison 2012 in der Open-Klasse zu Ende fahre.“

Weil auch Randy Harmuth mit seiner F3 (er führte vor Dijon mit einer Yamaha R6 auch die Gesamtwertung in der Superstock 600-Klasse an) fehlte, war das Feld an der Spitze frei für den unverwüstlichen Christian Monsch und seine auf Superbike-Stil umgebaute F4. „Die Schäden nach dem heftigen Abflug in Most sind repariert, nur beim Schutzblech vorne hat die Zeit für eine optisch korrekte Lackierung nicht mehr gereicht. Ich würde mit der F4 auch gerne mal in der Moto1-Open-Klasse antreten, aber für eine vernünftige Vorbereitung fehlt mir einfach die Zeit. Und ein kurzfristiger Schnellschuss bringt in meinen Augen nichts.“ Monsch dominierte das Training vor Gesamtleader Martin Bigler (Nummer 9, Bild ganz unten), der aber mit seiner F4 trotz seiner 69 Jahre (!) nur 0,6 Sekunden auf den Bündner einbüsste. Dahinter folgten Philipp Näf und Hans Mayer.

1. Lauf: Monsch klar Schnellster
Mit deutlich schnelleren Rundenzeiten als im Training dominierte der Bündner Christian Monsch die MV-Wertung klar, er konnte im Gesamtfeld der Italos (MV, Ducati, Suzuki B-King) sogar den vierten Platz belegen. Warum diese frappante Steigerung? „Ganz einfach“, lachte Monsch. „Ich habe mal eine andere Reifenmarke probiert, und das funktioniert hervorragend. Der Grip ist viel besser. Ab Rennmitte war das Teil aber hinüber, weil ich die Abstimmung des Fahrwerks noch richtig eingestellt hatte. Da wartet noch Arbeit auf mich.“ Hinter Monsch kamen in der MV-internen Wertung Philipp Näf, dann Gesamtleader Martin Bigler und Hans Mayer ins Ziel.

2. Lauf: Monsch vor Bigler
Wieder war Monsch klar der schnellste MV-Pilot. Er stritt das ganze Rennen über herzhaft mit dem Ducati-Piloten Edgar Schnyder. „Das hat Mega-Spass gemacht. Schnyder weiss, wie man sich benimmt, der Kampf war fair und unterhaltsam.“
Zweitbester war der Gesamtleader und Renn-Senior Martin Bigler, der Phillip Näf im Unterschied zum ersten Rennen klar auf Rang 3 verwies. „Meine F4 ist praktisch Standard“, grinste Bigler, „und der 6. Gang ist bereits seit den SMR-Läufen in Most defekt. Ich fahre nur mit 5 Gängen. Am Start ging deshalb gar nichts, ich war Viertletzter des kompletten Feldes. Danach ging’s zügig nach vorne, ich habe jede Menge Leute überholt.“ In der Gesamtwertung führt Bigler (101 Punkte) vor Monsch (87,5) und Harmuth (75).

Dijon ist wie Schleiz oder Hockenheim eine historisch bedeutende Rennstrecke. Früher war auch die Formel 1 hier zu Gast. 1972 eröffnet, wurde die ursprünglich nur 3,289 km lange Strecke auf die heutigen 3,801 km verlängert. Aus Schweizer Sicht ist der F1-Sieg von Clay Regazzoni (1975) beim damaligen Grand Prix der Schweiz noch in bester Erinnerung. 1984 gewann Niki Lauda den letzten F1-GP in Dijon.

Streckenlänge: 3,801 km
Kurvenzahl: 9 (6 rechts, 3 links)
Besteht in dieser Form seit: 1975
Höhenunterschied: keine Angabe
Streckenbreite: durchschnittlich 11 m

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Rennstrecken Info

Rennstrecke Dijon Prenois

Dijon

Dijon Prenois
Als historische Hauptstadt der Region Burgund ist Dijon weltbekannt für seinen feinen Senf und die vollmundigen Burgunderweine. Obwohl die Rennstrecke bei Dijon bis in die achtziger Jahre Austragungsort von Formel Eins Rennen gewesen ist, wissen viele nicht, dass man hier nach wie vor sehr viel Spaß haben kann.