Marc Marquez © Repsol

© Repsol - Marc Marquez leidet nach wie vor an einer Augen-Verletzung

Die Folgen von Marc Marquez‘ Sturz im Freien Training zum Grand Prix von Malaysia im vergangenen Oktober wiegen immer schwerer. Der Spanier leidet nach wie vor an einer Beeinträchtigung der Sehkraft, die ihm das Fahren einer Moto2-Maschine unmöglich macht.

Nachdem Marquez deshalb im vergangenen Herbst vorzeitig aus dem Wettstreit um die Weltmeisterschaft aussteigen musste, hat er bislang auch sämtliche Testfahrten in Vorbereitung auf die neue Saison verpasst.

Die Grand-Prix-Saison 2012 beginnt am 6. April in Katar, wenn die drei WM-Klassen am Freitag erstmals zum Training auf dem Losail International Circuit ausrücken. Marquez hat also noch gut einen Monat Zeit, um wieder richtig gesund zu werden. Doch von einer vollständigen Genesung ist er nach wie vor ein gutes Stück entfernt. Zwar macht ihm das verletzte Auge seit einer Operation zu Beginn des Jahres im Alltag keine Probleme mehr, doch an Moto2-Testfahrten ist immer noch nicht zu denken.

„Es ist eine komplizierte Verletzung, die Zeit braucht“, wird Marquez von ‚As‘ zitiert. Motocross und Fitnesstraining könne er im normalen Umfang betreiben, da dabei das nicht die selben Anforderungen an das Auge und den Sehnerv gestellt würden wie auf seinem Suter-Rennmotorrad. Mit deutlich höheren Geschwindigkeiten als beim Motocross über einen Grand-Prix-Kurs zu rasen, ist derzeit noch zu gefährlich.

Wenn bis zum Saisonstart nichts Ungewöhnliches passiere, werde er wie geplant nach Katar reisen, beteuert Marquez. Es bestünde aber auch die „kleine Möglichkeit, nicht nach Katar zu kommen“, gibt er zu. „Wir gehen die Dinge vorsichtig an, denn es ist sehr wichtig.“ Schon jetzt sei seine Saison „kürzer als erwartet“. Marquez bereitet sich schon mal auf den schlimmsten Fall vor. „Vielleicht werde ich die Weltmeisterschaft nicht als normale Saison beginnen.“

Trotz seiner körperlichen Probleme strahlt Marquez Zuversicht aus. Chassis-Lieferant Suter machen „einen großartigen Job“ und das Team bereite sich bestens auf die neue Saison vor. „Ich werde versuchen, mich zu erholen. Das macht mich stärker. Das durchzustehen, ist schwierig, aber ich hatte schon immer diese Mentalität des Erholens und des Ehrgeizes.“

Text von Lennart Schmid

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