Marc Marquez © Repsol

© Repsol - Marc Marquez bekam für die Kollision eine Strafminute aufgebrummt

Marc Marquez durfte sich bei seinem Heimrennen in Barcelona nur kurz über den dritten Platz freuen. Bereits kurz nach dem Zieleinlauf des Moto2-Rennens kündigte die Rennleitung an, dass man einen Vorfall untersuchen wird.

In der drittletzten Runde war Marquez von Tom Lüthi überholt worden. Gleich darauf hatte der Spanier in Kurve zehn einen heftigen Rutscher und kam von der Linie ab. Pol Espargaro witterte seine Chance und stach in die Lücke. Marquez hatte sich aber wieder gefangen und steuerte ebenfalls nach links in die Rennlinie zurück, wo aber bereits Espargaro war.

Marquez fuhr dem Kalex-Piloten voll in die Seite, worauf dieser stürzte und im Kiesbett liegenblieb. Glücklicherweise verletzte sich Espargaro dabei nicht schwer. Die Enttäuschung war dennoch groß, denn als er an die Box zurückkehrte weinte er bitterlich und musste von seinem Pons-Team getröstet werden. Die Rennleitung sah die Schuld für diese Kollision eindeutig bei Marquez und brummte dem Vizeweltmeister eine Strafminute auf.

Das hat große Auswirkungen auf das Rennergebnis und den WM-Stand. Marquez fällt dadurch auf Platz 23 zurück und geht damit leer aus. Ausgerechnet Espargaros Teamkollege Esteve Rabat rutscht dadurch vor auf den dritten Rang. Jordi Torres staubt als 16. nun einen WM-Punkt ab. Der Spanier ersetzte den verletzten Xavier Simeon bei Tech 3.

In der WM-Wertung fällt Marquez dadurch auf den vierten Platz zurück und hat statt zwei nun 18 Punkte Rückstand. Bei der Strafe ist anzumerken, dass der 19-Jährige seit seinem Bremsmanöver gegen Lüthi beim Saisonauftakt in Katar unter Bewährung fuhr.

Text von Gerald Dirnbeck

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