Jorge Lorenzo - © LAT(Motorsport-Total.com) – Jorge Lorenzo kommt mit der Honda RC213V bislang auf keinen grünen Zweig.

Ein elfter Platz beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans ist nach sechs Rennen das beste Ergebnis, seitdem der dreimalige MotoGP-Weltmeister im Winter von Ducati zu Honda gewechselt hat.

Beim Grand Prix von Italien in Mugello kam Lorenzo am Sonntag mit mehr als 20 Sekunden Rückstand auf seinen siegreichen Ducati-Nachfolger Danilo Petrucci auf P13 ins Ziel. Mehr als 19 WM-Punkte und WM-Rang 14 hat der Spanier mit der Honda bislang nicht vorzuweisen. Teamkollege Marc Marquez hat 115 Punkte auf dem Konto und führt die WM nach drei Siegen und zwei zweiten Plätzen aus sechs Rennen an.

Für Lorenzo bedeutet die Ausbeute von 19 WM-Punkten aus sechs Rennen den schlechtesten Saisonstart seiner seit 2008 laufenden MotoGP-Karriere. Selbst in seinen beiden Ducati-Jahren 2017 und 2018 hatte er nach sechs Rennen mehr Punkte auf dem Konto. 2018 gelang ihm eben beim sechsten Saisonrennen in Mugello der erste Sieg mit Ducati, doch dieser kam für eine Vertragsverlängerung zu spät. Unmittelbar nach seinem Durchbruch in Rot wurde Lorenzo für 2019 als Honda-Pilot bekanntgegeben.

Um mit der Honda endlich besser zurechtzukommen, fliegt Lorenzo nach Informationen von ‚Motorsport-Total.com‘ direkt am Montag nach Japan. Dort will er mit den Honda-Technikern vor Ort einen Weg finden, die RC213V gutmütiger zu machen. Es ist kein Geheimnis, dass Marquez der einzige Pilot ist, der dieses Bike ernsthaft im Griff hat.

„Ich will Honda helfen, das Motorrad für uns alle besser fahrbar zu machen. Damit meine ich auch Marc“, sagt Lorenzo und stützt sich dabei auf seine Vergangenheit bei Ducati: „Das ist es, was ich tun muss. Ich habe schon in der Vergangenheit gezeigt, dass so etwas funktioniert.“ Gleichzeitig ist sich Lorenzo aber auch bewusst, dass es „nicht einfach sein wird, Veränderungen zu erwirken, weil er [Marquez] mit diesem Bike fünf der sechs zurückliegenden WM-Titel eingefahren hat.“

Marquez selbst sieht freilich keinen dringenden Bedarf für eine Veränderung der Charakteristik der Maschine. „Honda hört stets auf den schnellsten Fahrer. Ja, es ist ein kompliziertes Motorrad, aber unterm Strich waren an diesem Wochenende drei Honda-Piloten im Q2. Also kann es nicht so schlecht sein“, meint der fünfmalige MotoGP-Weltmeister und aktuelle WM-Spitzenreiter.

Text von Mario Fritzsche, Co-Autor: Oriol Puigdemont

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