© Motorsport-Total.com - Der Franzose Johann Zarco hat sich überlegen die Bestzeit gesichert

Das Wetter zeigte sich am Freitag in Assen von seiner freundlichen Seite. Sonnenschein begrüßte die Piloten der 125er-Klasse zum zweiten Freien Training. Die Fahrer waren mit Slicks unterwegs, denn die Strecke war fast gänzlich aufgetrocknet, doch einige feuchte Stellen, insbesondere die Randsteine, machten es knifflig. Einige Nachwuchsfahrer gingen deshalb zu Boden. Darunter war auch der Deutsche Jonas Folger, der bereits nach wenigen Minuten ausrutschte. Aber auch WM-Spitzenreiter Nicolas Terol flog per Highsider ab und hielt sich anschließend das Handgelenk.

Da am Vortag das zweite Training gestrichen wurde, standen der 125er-Klasse am Freitagvormittag statt 40 Minuten ganze 60 Minuten Trainingszeit zur Verfügung. Das wurde auch ausgiebig genutzt. Konstant schnelle Rundenzeiten brannte Johann Zarco in den niederländischen Asphalt. In 1.44.336 Minuten stellte der Franzose auch die Bestzeit auf. Er war damit überlegen der Schnellste, denn Efren Vazquez hatte als Zweiter bereits 0,802 Sekunden Rückstand.

Bestplatzierter Deutscher war Sandro Cortese, der sich auf dem dritten Rang einreihte. Folger konnte nach seinem Ausrutscher zu Beginn wieder fahren, doch mit nur elf gefahrenen Runden drehte der Silverstone-Sieger deutlich weniger Runden als Zarco (25 Umläufe). Trotzdem reichte es für die vierte Position der Zeitenliste. Hinter dem Nachwuchspiloten aus Deutschland reihten sich vier weitere Spanier ein.

Rookie Maverick Vinales führte das iberische Paket an, gefolgt von Sergio Gadea, Luis Salom und Hector Faubel. Der Italiener Simone Grotzkyj wurde Neunter, rutschte aber wenige Minuten vor Trainingsende ins Kiesbett. Die Top 10 komplettierte Danny Kent aus Großbritannien.

Der Schweizer Giulian Pedone zeigte schnelle Runden und reihte sich an Position elf ein. 2,8 Sekunden fehlten auf Zarco an der Spitze. Wildcard-Pilot Luca Grünwald zeigte wie am Vortag eine starke Leistung. Als 14. lag der Rookie mit seiner Freudenberg-KTM 3,2 Sekunden zurück. Mahindra-Pilot Marcel Schrötter war etwas langsamer als sein Teamkollege Danny Webb, der Zwölfter wurde. Der zweifache IDM-Meister führte in der Anfangsphase das Training zwar kurz an und reihte sich schlussendlich an der 18. Stelle ein.

 

Text von Gerald Dirnbeck

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