Marc Marquez, Andrea Iannone - © Repsol

© Repsol – Der Zweikampf des Rennens: Marquez setzt sich gegen Andrea Iannone durch

Weltmeister Marc Marquez erlebte beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans einen seiner schwierigsten Renntage in der MotoGP.

Durch die angestiegene Streckentemperatur passte das Setup seiner Honda RC213V nicht mehr und Marquez musste mit stumpfen Waffen kämpfen. Etwa 20 Sekunden verlor der Titelverteidiger auf Sieger Jorge Lorenzo. Doch der Zweikampf mit Ducati-Pilot Andrea Iannone sorgte für die spannendsten Szenen des Rennens.

„Es war ein schwieriges Wochenende. Die Wettervorhersage hat die Arbeit erschwert. Doch am Sonntag hatten wir dieses Mal gutes Wetter“, bemerkt Marquez, der am Samstag souverän die Pole-Position einfuhr. „Wir hatten ein gutes Qualifying und belegten damit, dass wir übers Wochenende gut gearbeitet haben“, schreibt er in seinem Blog.

„Im Warmup betrug die Streckentemperatur 15 Grad. Ich war der Schnellste und mit dem Setup zufrieden. Leider war die Streckentemperatur im Rennen zum ersten Mal an diesem Wochenende doppelt so hoch“, erklärt der Honda-Werkspilot, der mit seiner Maschine überhaupt nicht zurecht kam: „Das wirkte sich auf mein Gefühl für das Motorrad aus. Ich konnte überhaupt nicht pushen.“

„Platz vier war unter diesen Bedingungen sehr positiv. Es sind 13 Punkte, die sehr wichtig sein können“, betont der Spanier, der den Zweikampf mit Iannone genoss: „Ich hatte einen tollen Kampf mit Iannone, der mir im finalen Teil des Rennens viel Freude bereitete. Es war ein Kampf wie in der Moto2.“ Nach fünf Rennen ist Marquez nur Vierter der Fahrerwertung. Der Rückstand auf WM-Leader Valentino Rossi beträgt momentan 33 Punkte.

Text von Sebastian Fränzschky

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