© Bridgestone - Seit dem Umstieg auf Honda läuft es bei Casey Stoner richtig gut

Nach seinem Weltmeistertitel 2007 folgten für Casey Stoner bei Ducati viele Höhen und Tiefen. Das eigenwillige Handling des Motorrades machte den Grat zwischen Sieg und Sturz eng. Verglichen mit der Honda hatte der Australier deutlich mehr Mühe, mit der italienischen Diva schnell zu fahren.

Im Nachhinein die beiden Motorräder zu vergleichen, fällt Stoner nicht leicht: „Es ist schwierig, die Unterschiede zwischen der Ducati und der Honda zu erklären. Bei meiner ersten Testfahrt habe ich darauf geachtet, wie geschmeidig der Motor geht und wie die grundlegende Charakteristik des Motorrades ist.“

„Die Honda ist so sanft, dass man ein viel bessere s Gefühl für den Asphalt hat. Die Vibrationen des Motors sind sehr gering und ich habe dadurch viel mehr Feedback“, berichtet der WM-Führende, der 2011 bereits vier Rennen gewinnen konnte.

„Auch die Front, die Arbeitsweise der Geometrie und die Steifheit des Rahmens geben mir viel mehr Feedback. Bei Ducati haben wir lange mit der Traktion gekämpft. Bei der Honda hat das sofort sehr gut funktioniert“, analysiert der Honda-Pilot, der 2011 nur einen Nuller hinnehmen musste, für den er allerdings wenig konnte.

Einen haargenauen Vergleich zwischen der Ducati und der Honda kann Stoner nicht geben. Es scheint, als hätten die Eindrücke und Erfahrungen des aktuellen Bikes die der roten Vorgängerin weggewaschen: „Es ist mittlerweile schwierig, sich zu erinnern, wie die Ducati war. Ich weiß nur, wie mein jetziges Motorrad funktioniert“, so Stoner.

Experten vermuten, dass die Honda durch das Formel-1-ähnliche Getriebe einen Vorteil vor der Konkurrenz hat. Stoner relativiert: „Ich glaube nicht, dass es ein großer Vorteil ist. Es hilft am Kurvenausgang ein bisschen, wenn man noch in Schräglage ist und hart beschleunigt.“

„Beim Gangwechsel kann das Motorrad unstabil werden, wenn der Schaltvorgang zu lange dauert. Mit unserer Schaltung ist es deutlich weicher und nahezu nahtlos. Man hat diesen Ruck nicht. Aber ich denke nicht, dass wir dort soviel Zeit gutmachen“, erläutert der Australier.

Text von ebastian Fränzschky

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