© Monster Yamaha Austria Racing (YART)

Das Saisonfinale verlief für das Team von Monster Yamaha Austria nicht nach Wunsch. Vom zweiten Startplatz konnte Katsuyaki Nakasuga für die österreichische Mannschaft in der zweiten Runde zwar die Führung übernehmen. Aber ein Sturz, in dem auch das Team von BMW Motorrad France verwickelt wurde, warf die Weltmeister 2009 aber an das Ende des Feldes zurück.

In einer sehenswerten Aufholjagd kämpften sich Nakasuga, Steve Martin und Igor Jerman kurzzeitig sogar wieder an die dritte Stelle nach vor, am Ende blieb aber nur der undankbare vierte Platz. «Katsu hat zu Rennbeginn ein wahnsinniges Tempo vorgelegt. Da kann es schon passieren, dass man an einer Stelle etwas zu schnell ist und stürzt», nimmt Teamchef Mandy Kainz seinen japanischen Piloten in Schutz. «Dass es am Ende der Saison nur der fünfte Platz in der Endabrechnung geworden ist, liegt an unseren Ausfällen in Magny Cours und Suzuka.»

Nichtsdestotrotz konnte der Steirer dem Rennen einiges an Positivem abgewinnen. «Meine Jungs haben einmal mehr deutlich gezeigt, dass sie zu den Schnellsten im Langstreckensport gehören und jederzeit gewinnen können. Zum Siegen braucht man allerdings das Quentchen Glück, das uns heuer gefehlt hat. Im nächsten Jahr greifen wir wieder an und werden nichts unversucht lassen, um uns einen weiteren Weltmeistertitel zu holen.»

Ergebnis:
1. Yamaha France GMT 94, 231 Runden
2. BMW Motorrad France 99, 231 Runden
3. Suzuki Endurance Racing, 231 Runden
4. Monster Yamaha Austria Racing, 230 Runden

WM-Endstand (nach fünf Rennen):
1. Suzuki Endurance Racing (Frankreich), 109 Punkte
2. BMW Motorrad France 99 (Frankreich), 105 Punkte
3. Yamaha France GMT 94 (Frankreich), 76 Punkte
5. Monster Yamaha Austria Racing (Österreich), 54 Punkte

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