Jorge Lorenzo © Yamaha

© Yamaha - Jorge Lorenzo kam heute in Sepang nur auf 22 Runden

Für Jorge Lorenzo verlief der erste Testtag der MotoGP in Sepang nicht nach Wunsch. Zwar war der Spanier mit einer Zeit von 2:02.436 Minuten Drittschnellster des Tages, allerdings konnte er sein Testprogramm nicht wir geplant durchführen. Insgesamt fuhr Lorenzo nur 22 Runden. Nachdem gegen Mittag ein starker Regenschauer die Strecke unter Wasser gesetzt hatte, entschied sich der 24-Jährige, den Arbeitstag vorzeitig zu beenden.

„Ich hatte keine Motivation, im Regen zu fahren. Wir wollen morgen übermorgen noch so viele Dinge testen, daher wäre es unnötig gewesen, heute im Regen zu fahren“, erklärte Lorenzo. Offensichtlich war dem Spanier das Risiko eines Sturzes zu hoch. Daher verzichtete er auf das Training im Nassen, obwohl der das 1.000ccm-Motorrad bisher noch nicht im Regen gefahren ist.

So verblieben ihm und dem Yamaha-Werksteam nur die drei bis vier trockenen Stunden am Vormittag, um an der Abstimmung der neuen M1 zu arbeiten. Doch auch in dieser Zeit konnte Lorenzo nicht wie gewünscht testen: „Die Strecke war viel schlechter als beim vorherigen Test. Daher waren auch die Rundenzeiten viel langsamer und wir konnten nicht so viele Erkenntnisse gewinnen.“

Im Vergleich zum Test Anfang Februar hat Yamaha Änderungen am Motor vorgenommen. „Der Motoreinstellung ist eine andere als beim vorherigen Test, aber ein großer Unterschied ist das nicht“, sagt Lorenzo. Darüber hinaus wurde auch am Getriebe gearbeitet. Das Chattering, welches beim ersten Test in Sepang aufgetreten war, trat heute nicht so sehr in Erscheinung. „Ich weiß aber nicht, ob das am geringeren Grip der Strecke liegt oder am Motorrad. Aber generell tritt es bei einer rutschigeren Fahrbahn weniger auf“, erklärt der 24-Jährige.

Mit einigen Eigenschaften seines neuen Motorrads ist der Weltmeister von 2010 bereits sehr zufrieden: „Eine der Stärken ist die Kurvengeschwindigkeit, die ist ziemlich hoch, vor allem am Ende der Kurve. Aber am Kurvenausgang liegt das Motorrad noch nicht perfekt, da verlieren wir noch Zeit.“

Als weitere Baustelle hat Lorenzo langsame Kurven ausgemacht: „Da verlieren wir noch zu viel, da haben wir noch ein paar Probleme.“ An diesen Schwachstellen wollen er und Yamaha hin den kommenden beiden Tagen arbeiten. Darüber hinaus stehen Arbeiten am Motor und der Elektronik auf dem Programm.

Text von Maximilian Kroiss & Markus Lüttgens

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