Jonathan Rea - © Kawasaki

© Kawasaki – Jonathan Rea und Tom Sykes erlebten keinen perfekten Sonntag

Ducati-Pilot Chaz Davies fuhr beim Rennwochenende in Imola in seiner eigenen Liga.

Für die Kawasaki-Piloten blieben nur die Plätze zwei und drei. Bereits am Samstag kamen Jonathan Rea und Tom Sykes auf den Verfolgerpositionen ins Ziel.

Daran sollte sich am Sonntag nicht viel ändern. Rea überquerte die Ziellinie mit vier Sekunden Rückstand als Zweiter, Teamkollege Sykes folgte dahinter.

„Chaz fuhr eine richtig gute erste Runde, was mich etwas aus dem Konzept brachte. Dann hatte ich das Gefühl, dass ich das gleiche Tempo oder vielleicht sogar ein bisschen schneller fahren kann“, berichtet Rea, der auf der Start-Ziel-Geraden einen heftigen Highsider abfangen konnte. „Am Ausgang der finalen Schikane hatte ich eine heftige Schrecksekunde. Ich kam auf den Kunstrasen, der durch den Schauer in der Nacht noch etwas feucht war“, kommentiert Rea den Vorfall.

Doch damit nicht genug: „Ein paar Runden später ging mein Motorrad aus, als ich im fünften Gang bei Vollgas die Gerade entlang fuhr. Ich verlor in dieser Runde zwei oder drei Sekunden. Ich erweckte das Motorrad wieder zum Leben und benötigte ein paar Kurven, um wieder meinen Rhythmus zu finden“, schildert der Kawasaki-Pilot, der in Imola zehn Punkte von seinem Vorsprung einbüßte.


„Wenn wir nicht gewinnen können, dann müssen wir zweite Plätze holen, was wir in Imola taten. Es ist offensichtlich, dass es in der Meisterschaft nun einen Dreikampf gibt. Jeder hat mal einen guten Tag, doch heute traf das auf uns nicht zu“, fasst Rea nüchtern zusammen. Teamkollege Tom Sykes war am Sonntag näher dran als am Samstag. Im Ziel lag der Ex-Champion nur zweieinhalb Zehntelsekunden hinter Rea.

„Uns gelangen im Vergleich zu gestern Fortschritte, doch wir die verlorene Stunde im Freien Training am Freitag machte sich bemerkbar. Bedenkt man das Rennen am Vortag, dann fühlte ich mich heute wohler, doch wenn ein Fahrer vor mir fuhr, dann konnte ich keine guten Rundenzeiten fahren“, ärgert sich Sykes. „Ich fuhr nur 1:48er-Runden und mit freier Strecke waren 1:47er-Zeiten möglich.“

„Selbst in der letzten Runde gelang mir eine 1:47.7er-Runde, obwohl ich ausgangs der beiden finalen Linkskurven einen Fehler machte. Wir können dem Wochenende aber auch positive Aspekte abgewinnen. Man kann nie zufrieden sein, wenn man Dritter wird, doch man muss realistisch sein und sich manchmal damit zufrieden geben. Selbst wenn wir zu kämpfen haben, stehen wir auf dem Podium“, so Sykes, der Imola als WM-Dritter verlässt und nach fünf Rennwochenenden 67 Punkte Rückstand auf Rea hat.

Text von Sebastian Fränzschky

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