Marc Marquez  © Repsol

© Repsol - Marc Marquez erhielt für das Manöver gegen Tom Lüthi eine Verwarnung

Es war die Szene des Moto2-Rennens: Kurz vor Schluss liefern sich Marc Marquez und Tom Lüthi einen erbitterten Kampf um die Führung. Auf der Geraden geht der Spanier vorbei und drängt seinen Kontrahenten beim Anbremsen bis auf den Randstein ab. Lüthi muss die Bremse lösen und die Strecke verlassen.

Dadurch war nicht nur die Siegchance dahin, auch ein Platz auf dem Podest war außer Reichweite. Nach Platz fünf war der Interwetten-Pilot stinksauer. Marquez entschied das Rennen für sich und freute sich über den knappen Sieg vor Andrea Iannone.

„Ich weiß nicht genau, was passiert ist“, erklärt Marquez. „Ich habe ihn auf der Geraden überholt. Als ich am Bremspunkt ankam, habe ich versucht, wie gewöhnlich zu bremsen. Dann habe ich mitbekommen, dass er nach links gezogen ist. Das wusste ich nicht. Ich dachte, ich wäre schon an ihm vorbei.“

„Wenn ich ihn gestört habe, dann tut es mir leid. Doch einige Runden davor haben mich viele Fahrer so überholt“, merkt der Spanier an, der noch nicht komplett fit war. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Ich benötige noch mehr Kilometer, weil ich keine gute Vorsaison hatte. Das gesamte Wochenende war sehr hart, weil ich mit dem Motorrad zu kämpfen hatte.“

Text von Sebastian Fränzschky

Motorsport-Total.com
Quelle, Infos, Hintergrundberichte: www.motorsport-total.com/
Motorsport-Total auf Facebook
Motorsport-Total auf Twitter

Gaskrank Buchtipp

Dieser Beitrag wurde unter Racing abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Marc Marquez entschuldigt sich bei Tom Lüthi

  1. Hanz

    Nicht gesehen, dass ich nicht lache…Abgedrängt hat er ihn, vorbei bremsen und rausdrängen ist das letzte. pfui pfui…alleine für dieses manöver sollte er schon nicht mehr weltmeister werden.

  2. peter zoellner

    und nun gehts in der sbk-wm weiter, siehe jo rea vs. leon haslam + marco melandri. wenn da nicht eingeschritten wird, dann wirds böse enden. das sollen harte aber faire ‚fights‘ sein und bleiben. wo der bessere, weil auch mutigere gewinnt. aber solche aktionen machen den sport unfair. der schmale grat zw. kampfgeist und fairness muss beschritten werden. und wer es übertreibt, kriegt die gelbe karte! und da reicht keine laue entschuldigung, mit anschliessender absegnung durch die ‚rennleitung‘. solche dinge gabs früher leider auch ab und zu. aber es bleibt halt immer ein fader beigeschmack, wenn auf diese art rennen und vllt sogar eine wm ‚gewonnen‘ wird.
    von der vorbildfunktion des sports will ich gar nicht anfangen…
    fg peter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *