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© GP-Fever.de – Marc Marquez kann sich in Brünn auch über seinen zweiten Platz freuen

Am Ende blieb Marc Marquez in Brünn nur der zweite Platz. Der Honda-Pilot hätte gerne seinen dritten Sieg in Serie gefeiert, doch gegen einen Jorge Lorenzo in Bestform war auch der amtierende Weltmeister chancenlos.

„Heute war Jorge einen Schritt vor uns. Wir haben bereits im Warmup gemerkt, dass er vor uns war“, gesteht Marquez nach dem Rennen und erklärt: „Brünn ist einer der schwierigsten Kurse für uns und wir sind trotzdem Zweiter geworden. Daher müssen wir zufrieden sein.“

„Im Rennen riskierten wir in den ersten Runden etwas und pushten am Limit. Ich konnte ihm sieben oder acht Runden folgen, aber dann baute der Hinterreifen ab und ich bekam wieder Probleme am Kurveneingang. Da habe ich mir gesagt, dass ich lieber den Vorsprung vor Valentino verwalten sollte. Ich ging zwar am Anfang viele Risiken ein, aber Mitte des Rennens wurden es dann zu viele“, erklärt der Spanier.

„Wir haben bereits im ersten Training gesehen, dass wir zwischen acht Zehntel und einer Sekunde langsamer waren als Jorge. Wir kamen etwas näher ran, aber wir wussten, dass es im Rennen schwierig werden würde“, verrät der Spanier, der die Zielflagge schließlich etwas mehr als vier Sekunden nach seinem Landsmann sah. In der Weltmeisterschaft liegt er nun 52 Punkte hier Lorenzo und Valentino Rossi.

Während sich Lorenzo im Rennen für den weicheren Hinterreifen entschied, fuhr Marquez den harten Pneu. Er erklärt: „Ich wählte den harten Hinterreifen, denn mit dem weicheren wäre es unmöglich gewesen. In den ersten zehn Runden ist er zwar nicht so schlecht, aber danach baut er ab.“ Daher musste Marquez mit dem härteren Hinterreifen fahren. Er glaubt allerdings nicht, dass er dadurch einen großen Vor- oder Nachteil hatte.

Text von Ruben Zimmermann

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