© Motorsport-Total.com - Gino Rea ist in der abgelaufenen Saison in der Supersport-WM gefahren

Der letzte Tag der Moto2-Testfahrten in Valencia wurde am gestrigen Freitag erneut vom Wetter beeinträchtigt. Am Vormittag war es noch trocken und es herrschte reichlich Fahrbetrieb. Am Nachmittag setzte Regen ein und der Tag wurde vorzeitig beendet. Gino Rea und der wesentlich erfahrene Claudio Corti setzten sich an die Spitze der inoffiziellen Zeitenliste. Beide umrundeten den Circuit Ricardo Tormo in 1:36.4 Minuten. Die schnellste Zeit des gesamten Tests hatte Pol Espargaro aufgestellt, der am Mittwoch mit seiner Pons-Kalex in 1:36.0 Minuten fuhr.

Rea drehte am Freitag 33 Runden auf der Moriwaki des Gresini-Teams. Da sich Yuki Takahashi Richtung Forward verabschiedet hat, ist der Brite ein heißer Kandidat auf einen Fixplatz im Team von Fausto Gresini. Auch am verregneten Donnerstag, als nur eine handvoll Fahrer einige Runden gedreht hatten, war Rea der Schnellste gewesen. Corti verglich mit seiner Italtrans-Mannschaft das Kalex-Chassis mit dem Suter-Rahmen, mit dem er die vergangene Saison bestritten hat.

Seit dem Titelgewinn von Stefan Bradl ist Kalex im Fahrerlager gefragter denn je. Marc VDS hat sich bereits von Suter getrennt und setzt künftig auf das Chassis aus Deutschland. Scott Redding fuhr die drittschnellste Zeit, vier Zehntel langsamer als Rea/Corti. Sein Teamkollege Mika Kallio folgte direkt dahinter als Vierter. Auch Andrea Iannone, der sich auf Platz fünf einreihte, verglich das Kalex-Chassis mit dem Suter-Motorrad, das er in der kommenden Saison fahren wird.

Hinter Takaaki Nakagami folgten mit Toni Elias und Johann Zarco zwei prominente Namen. Der Franzose setzte seine Umstellung auf die MotoBI des JiR-Teams fort. Elias ist hingegen wieder fix in die Moto2 zurückgekehrt. Der Spanier ist sich nach seiner katastrophalen MotoGP-Saison mit seinem Landsmann Jorge Martinez einig geworden und wird 2012 die Aspar-Suter fahren. Sein Teamkollege ist Nicolas Terol, der den Test mit der neuntschnellsten Zeit abschloss. Routinier Roberto Locatelli bewegte eine Suter des Italtrans-Teams.

Der Franzose Randy de Puniet war ebenfalls am Freitag unterwegs. Er drehte mit der Aprilia RSV4, die mit Bridgestone-Reifen bestückt war, einige Runden mit Blick auf das CRT-Projekt im kommenden Jahr. Zeiten wurden nicht veröffentlicht. Die Gerüchteküche meldet, dass Martinez sehr beeindruckt von de Puniet war. Der 30-Jährige soll von Martinez für sein Claiming-Rule-Team in der MotoGP in Betracht gezogen werden.

Die Freitagszeiten aus Valencia:

01. Gino Rea (Moriwaki, Gresini) 1:36.4 Minuten (33 Runden)
01. Claudio Corti (Suter, Italtrans) 1:36.4 (49)
03. Scott Redding (Kalex, MarcVDS) 1:36.8 (56)
04. Mika Kallio (Kalex, MarcVDS) 1:37.1 (35)
05. Andrea Iannone (Kalex, Speed Master) 1:37.4 (5)
06. Takaaki Nakagami (Suter, Italtrans) 1:37.5 (32)
07. Toni Elias (Suter, Aspar) 1:38.3 (37)
07. Johann Zarco (MotoBI, JiR) 1:38.3 (62)
09. Nico Terol (Suter, Aspar) 1:39.0 (41)
10. Roberto Locatelli (Suter, Italtrans) 1:39.6 (39)

Text von Gerald Dirnbeck

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