Jack Miller © FGlaenzel

© FGlaenzel – Jack Miller fuhr am Vormittag deutlich schneller als seine Gegner

KTM-Werkspilot Jack Miller war am zweiten Tag des Jerez-Tests mit Abstand schnellster Moto3-Pilot auf der Strecke.

Der Australier, der in der neuen Saison für das Erfolgsteam von Aki Ajo fährt, umrundete den Kurs in Spanien in 1:46.278 Minuten. Damit war der ehemalige Racing-Team-Germany-Pilot 0,367 Sekunden schneller als Teamkollege Karel Hanika, der erster Verfolger war.

Miller fuhr seine schnellste Zeit bereits in der Vormittagssession und testete neue Teile von KTM. Rookie Hanika hingegen erzielte in der dritten Einheit seine persönliche Bestzeit und hinterließ mit der zweitschnellsten Zeit des Tages einen starken Eindruck. Offensichtlich hat das hoch gehandelte Talent aus Tschechien den Sturz beim Valencia-Test gut weggesteckt. Zu Platz drei betrug der Vorsprung aber lediglich eine Tausendstelsekunde.

Husqvarna-Pilot Danny Kent folgte hinter dem KTM-Werksduo an der Spitze. Der Moto3-Rückkehrer fuhr wie Hanika in der dritten Session seine persönlich schnellste Runde. Hinter dem Briten belegten die beiden VR46-Piloten Romano Fenati und Francesco Bagnaia die Positionen vier und fünf und belegten damit ihre Konkurrenzfähigkeit. Die beiden Italiener verwiesen Landsmann Niccolo Antonelli auf die sechste Position. Antonelli fuhr beim Test in Valencia die schnellste Zeit, lag am zweiten Tag in Jerze aber mehr als eine halbe Sekunde zurück. In Jerez konzentriert sich der Gresini-Pilot auf die Arbeit mit den Federelementen.

Einen großen Sprung nach vorne machte Honda. Estrella-Galicia-Pilot Alex Marquez verlor als Siebtschnellster nur 0,604 Sekunden auf die Bestzeit und lobte sein neues Einsatzgerät. Der Spanier ist überzeugt, dass das Chassis der neuen Werks-Honda besser ist als das von Konkurrent KTM. Im Vorjahr war Marquez mit einer Werks-KTM unterwegs und gewann in Motegi seinen ersten Grand Prix.

Isaac Vinales (KTM), Efren Vazquez (Honda) und Niklas Ajo (Husqvarna) komplettierten die Top 10. Kalex-KTM-Pilot Philipp Öttl lag auf Position 15 etwa neun Zehntelsekunden zurück und war hinter Juanfran Guevara zweitbester Kalex-Pilot. Mahindra tat sich in Jerez schwer: Miguel Oliveira verpasste die Top 10 und belegte die 14. Position. Und auch Kiefer-Pilot Luca Grünwald muss noch an Verbesserungen arbeiten. Der Deutsche lag als 28. knapp drei Sekunden zurück.

Die Moto3-Testzeiten aus Jerez (Mittwoch):

1. Jack Miller (KTM) 1:46.278 Minuten
2. Karel Hanika (KTM) 1:46.645
3. Danny Kent (Husqvarna) 1:46.646
4. Romano Fenati (KTM) 1:46.650
5. Francesco Bagnaia (KTM) 1:46.674
6. Niccolo Antonelli (KTM) 1:46.806
7. Alex Marquez (Honda) 1:46.882
8. Isaac Vinales (KTM) 1:46.899
9. Efren Vazquez (Honda) 1:46.899
10. Niklas Ajo (Husqvarna) 1:46.943
11. Fabio Quartararo (Honda) 1:46.965
12. Jakub Kornfeil (KTM) 1:46.967
13. Juanfran Guevara (Kalex-KTM) 1:47.049
14. Miguel Oliveira (Mahindra) 1:47.169
15. Philipp Oettl (Kalex-KTM) 1:47.174
16. Livio Loi (Kalex-KTM) 1:47.760
17. John McPhee (Honda) 1:47.801
18. Eric Granado (KTM) 1:47.802
19. Alessandro Tonucci (Mahindra) 1:47.913
20. Brad Binder (Mahindra) 1:47.970
21. Arthur Sissis (Mahindra) 1:47.977
22. Ana Carrasco (Kalex-KTM) 1:48.155
23. Zulfahmi Khairuddin (Honda) 1:48.430
24. Hafiq Azmi (KTM) 1:48.551
25. Scott Deroue (Kalex-KTM) 1:48.725
26. Matteo Ferrari (Mahindra) 1:48.831
27. Bryan Schouten (Mahindra) 1:48.983
28. Luca Grunwald (Kalex-KTM) 1:49.002
29. Enea Bastianini (KTM) 1:49.054
30. Gabriel Ramos (Kalex-KTM) 1:49.234
31. Alexis Masbou (Honda) 1:49.314
32. Jules Danilo (Mahindra) 1:49.686
33. Andrea Locatelli (Mahindra) 1:50.536

Text von Sebastian Fränzschky

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