Nicky Hayden © Aspar

© Aspar – Nicky Hayden ist zumindest mit seiner Rennsimulation zufrieden

Nicky Hayden steigerte sich am zweiten Testtag in Katar deutlich und kam auf eine persönliche Bestzeit von 1:56,923 Minuten. Da der Asphalt des Losail-Kurses am Samstag deutlich sauberer und weniger sandig war, wurden die Rundenzeiten generell schneller.

Deshalb blieb der Rückstand der HondaRCV1000R auch konstant groß. Hayden klassierte sich als Neunter und hatte 1,7 Sekunden Rückstand auf Alvaro Bautista, der die RC213V fährt. Honda hatte für den Production-Racer keine neuen Teile nach Katar gebracht. Somit widmete sich das Aspar-Team der Feinabstimmung.

Insgesamt fuhr Hayden am Samstag 63 Runden und war damit einer der fleißigsten Fahrer des Tages. Das Augenmerk lag auf der Stabilität und einer besseren Fahrbarkeit in der Kurve. Außerdem absolvierte der Ex-Weltmeister eine Rennsimulation, bei der er kontinuierlich niedrige 1:57 Minuten fuhr. „Wir arbeiteten heute an der Konstanz und konnten eine Rennsimulation fahren. Ich bin zwar schon einige Longruns gefahren, aber keine komplette Distanz“, berichtet der US-Amerikaner.

„Das Motorrad und die Reifen haben korrekt funktioniert. Es ist klar, dass wir schneller sein sollten, aber zumindest ist die Konstanz zufriedenstellend. Meine Pace war optimal und konstant, denn die Zeiten variierten nur wenig. Ich hoffe, dass wir morgen unseren Speed steigern können“. Die RCV1000R funktioniert, nur ist sie zu langsam. Zudem hat das Aspar-Team noch Mühe mit der neuesten Software von Magneti Marelli, die deutlich komplizierter als die ursprüngliche Version ist.

Am Sonntag wartet auf die Mannschaft weitere Arbeit. „Wir fuhren heute nur mit dem harten Reifen. Die Performance war auch gut“, so Hayden. Mit der weicheren Mischung könnte eine weitere Steigerung folgen. Dennoch ist der Routinier vor dem Saisonauftakt etwas ernüchtert. „Wir haben positive Aspekte bei der Konstanz gefunden, aber wir sind Neunter und haben Rückstand. Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen. Deshalb werden wir morgen weiter hart daran arbeiten.“

Text von Gerald Dirnbeck

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