Alex Lowes - © Crescent-Suzuki

© Crescent-Suzuki – Ist Alex Lowes der Fahrer, den es am Rennwochenende zu schlagen gilt?

Die Piloten der Superbike-WM fanden am zweiten Testtag auf Phillip Island einen bewölkten Himmel vor und mussten aufgrund leichter Schauer vorsichtig sein.

Dennoch gelang es Suzuki-Pilot Alex Lowes bereits am Vormittag, unter dem Rundenrekord zu bleiben. Die Uhr blieb bei 1:30.859 Minuten stehen. Bereits am Vortag sicherte sich der Brite mit seiner GSX-R1000 die Bestzeit und zählt damit am ersten Rennwochenende zu den Favoriten.

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea war erneut der erste Verfolger von Lowes. Beim Zeitenangriff am Nachmittag verpasste Rea die Vormittagszeit von Lowes um lediglich 21 Tausendstelsekunden. Ebenfalls stark präsentierte sich Superbike-Rookie Jordi Torres, der mit seiner RSV4 die drittschnellste Zeit fuhr. Allerdings musste der ehemalige Moto2-Pilot am Nachmittag in Kurve elf einen Sturz verdauen.

Auf Position vier folgte Ex-Weltmeister Tom Sykes. Der Kawasaki-Pilot war erneut langsamer als Teamkollege Rea und stürzte in Kurve zwölf. Aprilia-Neuzugang Leon Haslam folgte auf Position fünf und bestätigte die starke Form der RSV4. Doch auch mit Ducati ist zu rechnen. Chaz Davies fuhr mit seiner Panigale die sechstschnellste Zeit und verdeutlichte, dass der Topspeed-Nachteil der Zweizylinder der Geschichte angehört. Mit knapp 310 km/h zählte der Ducati-Pilot zu den schnellsten Piloten. Doch auch Davies sammelte eine Bodenprobe. Der Brite ging wenige Minuten vor Testende in Kurve vier zu Boden.

Ducati muss Rückschlag verkraften
Beim anstehenden Rennwochenende wird Davies der einzige Ducati-Werkspilot sein. Teamkollege Davide Giugliano fällt nach seinem Sturz am Montagnachmittag eine Weile aus. Der Italiener zog sich zwei Lendenwirbelbrüche zu und wird momentan in Melbourne behandelt. Mit Nico Terol befindet sich ein weiterer Ducati-Pilot in Lauerstellung. Der Superbike-Rookie, der für Althea an den Start geht, verlor nur etwa drei Zehntelsekunden auf Markenkollege Davies und beendete den Tag auf Position acht. Kawasaki-Pilot David Salom schob sich zwischen die beiden Ducatis.

Honda-Pilot Michael van der Mark und EBR-Pilot Niccolo Canepa komplettierten die Top 10. Canapa gelang es mit der futuristischen EBR, bis auf 1,143 Sekunden an die Spitze heranzukommen. Weniger gut lief es für Weltmeister Sylvain Guintoli, der mit der Honda Fireblade hinterher fährt. Durch den Sturz bei den Vorsaisontests in Spanien geht der Franzose geschwächt in die neue Saison. Zudem musste Guintoli am Dienstag in Kurve zehn einen weiteren Abflug wegstecken. In der Wertung landete Guintoli auf Position elf.

Knapp dahinter folgte mit Leon Camier die einzige MV Agusta im Feld. Camier hatte 1,379 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit und bestätigte die Fortschritte bei MV Agusta. Weniger zufrieden dürfte BMW sein. Sylvain Barrier verringerte zwar den Rückstand, lag auf Position 14 aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zwei Stürze verdeutlichen, dass Barrier offensichtlich am Limit war.

Die Testzeiten aus Phillip Island (Dienstag):
1. Alex Lowes (Suzuki) 1:30.859 Minuten
2. Jonathan Rea (Kawasaki) 1:30.880
3. Jordi Torres (Aprilia) 1:30.971
4. Tom Sykes (Kawasaki) 1:31.075
5. Leon Haslam (Aprilia) 1:31.102
6. Chaz Davies (Ducati) 1:31.296
7. David Salom (Kawasaki) 1:31.510
8. Nico Terol (Ducati) 1:31.593
9. Michael van der Mark (Honda) 1:31.854
10. Niccolo Canepa (EBR) 1:32.002
11. Sylvain Guintoli (Honda) 1:32.220
12. Leon Camier (MV Agusta) 1:32.238
13. Tati Mercado (Ducati) 1:32.239
14. Sylvain Barrier (BMW) 1:32.268
15. Matteo Baiocco (Ducati) 1:32.430
16. Randy de Puniet (Suzuki) 1:33.137
17. Roman Ramos (Kawasaki) 1:33.349
18. Matthew Walters (Kawasaki) 1:33.354
19. Jed Metcher (Kawasaki) 1:33.570
20. Santiago Barragan (Kawasaki) 1:34.104
21. Larry Pegram (EBR) 1:34.274
22. Christophe Ponsson (Kawasaki) 1:34.966
23. Gabor Rizmayer (BMW) 1:35.351
24. Imre Toth (BMW) 1:36.112

Text von Sebastian Fränzschky

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