Ayrton Badovini © BMW

© BMW - BMW-Italia-Fahrer Ayrton Badovini begann sein Heimrennen mit der Bestzeit

Zum Trainingsauftakt der Superbike-WM in Italien präsentierte sich das Wetter im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola von seiner Sonnenseite. Bei 26 Grad Lufttemperatur absolvierten die Zweiradasse ihr erstes Freies Training. Die schnellsten Zeiten wurden kurz vor Ablauf der 45 Minuten gefahren. Für eine Überraschung sorgte Lokalmatador Ayrton Badovini. Der Italiener setzte sich mit einer Zeit von 1:49.081 Minuten an die Spitze. Damit war der Fahrer vom BMW-Kundenteam Italia um 0,143 Sekunden schneller als Sylvain Guintoli.

Der Franzose schob sich mit seiner Ducati des Liberty-Teams ebenfalls in den Schlussminuten ins Spitzenfeld. Weltmeister Carlos Checa folgte als Dritter (Althea-Ducati/+0,149 Sekunden). Kawasaki-Aushängeschild Tom Sykes präsentierte sich auch in Imola stark und reihte sich mit drei Zehntelsekunden Rückstand an der vierten Stelle ein. Lokalmatador Max Biaggi musste sich zunächst an den für ihn neuen Asphalt gewöhnen, da der Aprilia-Werksfahrer im Vorjahr verletzungsbedingt nicht in Imola dabei war.

Die Anpassung funktionierte gut, denn der Römer lag phasenweise auf dem ersten Platz. Am Ende reihte sich der Weltmeister von 2010 als Fünfter (+0,397) ein. Jakub Smrz (Liberty/+0,450) und Lorenzo Zanetti (PATA/+0,573) untermauerten auf den Plätzen sechs und sieben die gute Form der Ducati-Motorräder auf ihrer Heimstrecke. Insgesamt vier der italienischen Fabrikate waren in den Top 7 zu finden. Generell ging es im Feld eng zu. Die ersten Zwölf lagen innerhalb von einer Sekunde.

Das BMW-Werksteam war im ersten Freien Training noch nicht ganz an der Spitze zu finden. Marco Melandri kam auf die achte Position. Auf seinen Markenkollegen Badovini fehlten 0,576 Sekunden. Sein Teamkollege Leon Haslam kam gar nur auf Rang 15 (+1,256). Bester Honda-Vertreter war einmal mehr Jonathan Rea. Der Brite lag zeitweise auch auf Platz eins, doch nach 45 Minuten reichte seine persönliche Bestzeit zu Rang neun (+0,728). Joan Lascorz (+0,745) auf der zweiten Kawasaki komplettierte die Top 10.

Hopkins auf Platz 19

Drei große Namen folgten auf den nächsten Plätzen: Michel Fabrizio büßte knapp neun Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen an der Spitze ein und klassierte sich als Elfter. Leon Camier (+1,020) war als 13. knapp langsamer als Eugene Laverty (Aprilia(+0,942). Dennoch war Camier der schnellere der beiden Crescent-Suzuki-Fahrer. John Hopkins kam bei seinem Comeback in der Superbike-WM auf Rang 19. Der US-Amerikaner fuhr aber lediglich neun Runden und verlor in seinem besten Umlauf zwei Sekunden auf Badovini.

Fleißigster Fahrer war Rookie Leandro Mercado (+3,229) mit 19 Runden. Der Argentinier feiert sein Debüt im Pedercini-Kawasaki-Team und klassierte sich als 23. Schlusslichter waren Brett McCormick (Liberty-Ducati/+5,525) und Lorenzo Alfonsi (+6,736) vom neuen Pro-Ride-Honda-Team. Abgesehen von einem Ausrutscher McCormicks war das Training ruhig verlaufen.

Imola – SUPERBIKE – Free Practice

1. Ayrton Badovini (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 1’49.081
2. Sylvain Guintoli (Team Effenbert Liberty Racing) Ducati 1098R 1’49.224
3. Carlos Checa (Althea Racing) Ducati 1098R 1’49.230
4. Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 1’49.365
5. Max Biaggi (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’49.478
6. Jakub Smrz (Liberty Racing Team Effenbert) Ducati 1098R 1’49.531
7. Lorenzo Zanetti (PATA Racing Team) Ducati 1098R 1’49.654
8. Marco Melandri (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’49.657
9. Jonathan Rea (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 1’49.809
10. Joan Lascorz (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 1’49.826
11. Michel Fabrizio (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 1’49.952
12. Eugene Laverty (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’50.023
13. Leon Camier (Crescent Fixi Suzuki) Suzuki GSX-R1000 1’50.101
14. Maxime Berger (Team Effenbert Liberty Racing) Ducati 1098R 1’50.217
15. Leon Haslam (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’50.337
16. Chaz Davies (ParkinGO MTC Racing) Aprilia RSV4 Factory 1’51.081
17. Davide Giugliano (Althea Racing) Ducati 1098R 1’51.144
18. David Salom (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’51.240
19. John Hopkins (Crescent Fixi Suzuki) Suzuki GSX-R1000 1’51.279
20. Mark Aitchison (Grillini Progea Superbike Team) BMW S1000 RR 1’51.923
21. Hiroshi Aoyama (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 1’52.214
22. Niccolò Canepa (Red Devils Roma) Ducati 1098R 1’52.226
23. Leandro Mercado (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’52.310
24. Brett McCormick (Liberty Racing Team Effenbert) Ducati 1098R 1’54.606
25. Lorenzo Alfonsi (Team Pro Ride Real Game Honda) Honda CBR1000RR 1’55.817

Text von Gerald Dirnbeck

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