Leon Camier  © Suzuki

© Suzuki - Leon Camier testete in Imola eine Ausbaustufe des Yoshimura-Triebwerks

Wie die meisten Superbike-Teams blieb auch Crescent-Suzuki im Anschluss an das Imola-Wochenende einen weiteren Tag in der Emilia-Romagna und nahm am offiziellen Infront-Test teil.

Leon Camier war allerdings der einzige der beiden Stammpiloten, die am Montag in Imola fuhren. Der Brite testete erstmals eine Ausbaustufe des Yoshimura-Triebwerks und zeigt sich im Hinblick auf die dritte Saisonstation in Assen zuversichtlich.

„Ich freue mich auf Assen. Es ist eine Strecke, auf der ich in der Vergangenheit immer gut zurechtkam“, so Camier, der im Winter vom Aprilia-Werksteam zu Crescent-Suzuki stieß. „Ich bin schon gespannt darauf, wo wir diesmal im Vergleich zu den anderen stehen werden. Beim zurückliegenden Test konnten wir einige Fortschritte erzielen.“ Der Brite schloss den Montag in Imola als Drittschnellster ab, allerdings gingen an Nachmittag angesichts des Unfalls von Kawasaki-Pilot Joan Lascorz nicht mehr alle Teams auf die Bahn.

„Platz drei war ein Motivationsschub für das gesamte Team. Die eigentliche Prüfung werden aber die beiden Rennen am Sonntag werden“, so Camier mit Blick auf die dritte Saisonstation der Superbike-WM in den Niederlanden. Mit Platz acht sorgte der 25-Jährige im zweiten Lauf in Imola für die erste Top-10-Platzierung für Suzuki in diesem Jahr.

Hopkins erwartet geringere Belastungen

Während Camier in Imola auch am Montag fleißig seine Runden drehte, nahm Teamkollege John Hopkins nicht am Test teil. Der US-Amerikaner flog zurück in seine Heimat, um sich körperlich in Form zu bringen. Als Folge seines schweren Testunfalls im Februar auf Phillip Island kämpfte Hopkins bei seinem Saisondebüt in Imola noch mit Schmerzen im Handgelenk.

„Nach Imola flog ich zurück nach Amerika und war fünf Tage lang mit meinem Enduro-Bike unterwegs“, so Hopkins. „Das ist zwar kein Ersatz für die Runden auf der Rennmaschine, aber meine Hand blieb dadurch im Training und ich bin froh sagen zu können, dass alles in Ordnung ist. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser.“

Anhand der Streckencharakteristik erwartet „Hopper“ in Assen eine geringere körperliche Belastung als zuletzt in Italien. „Imola ist körperlich sehr herausfordernd und ich war noch nicht hundertprozentig fit“, so der US-Amerikaner, der im zweiten Lauf vorzeitig aufgab. „In Assen sollte es besser laufen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, die Verbesserungen vom letzten Test erstmals selbst auszuprobieren.“

Platz acht soll verbessert werden

Für Teammanager Jack Valentine war der Testtag in Imola „ein großer Schritt in Richtung eines wettbewerbsfähigeren Levels“. „Die Jungs von Yoshimura zeigten vollen Einsatz, um Leon mit der neuesten Ausbaustufe des Motors zu versorgen.“

„Was John betrifft, so glaube ich, dass er wohl noch ein paar Rennen brauchen wird, bis er wieder hundertprozentig fit ist. Ich gehe aber davon aus, dass er schon in Assen schneller sein wird als zuletzt“, so der Teammanager, der hofft, dass seine Mannschaft den achten Platz von Camier aus Imola an diesem Wochenende noch verbessern kann.

Text von Mario Fritzsche

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