© BMW - Leon Haslam drehte am Dienstag erste Runden auf der BMW S1000 RR

Kaum ist die Supberike-Saison vorbei, beginnt auch gleich die nächste. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls am Dienstag in Magny-Cours gewinnen. Am Schauplatz der Finalläufe des Jahres 2010 starteten einige Teams nur zwei Tage später schon in eine neue Ära. Neue Bikes und vor allem einige Piloten in neuem Gewand waren zu entdecken. Zwar verhinderte der französische Regen ernsthaften Testbetrieb, ein kurzes Schaulaufen gab es dennoch.

Viele Augen waren auf Leon Haslam gerichtet. Der Superbike-Vizeweltmeister war erstmals für seinen neuen Arbeitgeber BMW in Aktion, zeigte sich gut gelaunt in seiner neuen Teamkleidung. Während Kollege Troy Corser einige Proberunden auf der verbesserten S1000 RR für 2011 drehte, schnappte sich Haslam die bisherige Xaus-Maschine und gewöhnte sich etwas an das neue Arbeitsumfeld und -gerät.

Der Neuzugang von BMW ließ sich in der Box zunächst viele Details von Rennleiter Berthold Hauser erklären, inspizierte später gemeinsam mit Vater Ron Haslam die Technik der S1000 RR. Nach einem kurzen Handshake mit Corser ging es für Haslam auf erste Erkundungsrunden im nassen Magny-Cours. Am Vormittag regnete es viel, erst später trocknete die Strecke etwas ab.

Neben dem viel beachteten ersten Auftritt des Briten im deutschen Team gab es weitere interessante neue Konstellationen. Noriyuki Haga probierte seine Aprilia aus, Michel Fabrizio rückte tatsächlich mit der Alstare-Suzuki aus. Eugene Laverty drehte erste Runden mit der brandneuen Kawasaki für 2011, die angeblich einen äußerst starken Eindruck machen soll, außerdem waren Tom Sykes und Katsuaki Fujiwara für die Grünen unterwegs. Für DFX-Ducati fuhr der kanadische Youngster Brett McCormick.

Text von Roman Wittemeier

Motorsport-Total.com
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