© Castrol - Platz fünf für Rea in Lauf eins war für Honda in Donington das Maximum

Das Honda-Werksteam mit Jonathan Rea und Ruben Xaus zeigte in Donington eine geschlossene Mannschaftsleistung, blieb insgesamt aber hinter den Erwartungen zurück. Rea fuhr nach einem ereignisreichen Rennen, das ihn zwischenzeitlich neben der Strecke sah, im ersten Lauf auf Platz fünf. Das zweite Rennen des Tages konnte er als Sechster beenden. Für Teamkollege Xaus reichte es zu den Plätzen zwölf und zehn.

„Das Wochenende war okay, aber okay ist nicht genug“, lautete das Fazit von Rea, der in diesem Jahr als einer der Anwärter auf den Superbike-WM-Titel gilt. „Ich habe mein Bestes gegeben. Im ersten Lauf wäre wohl etwas mehr drin gewesen“, gestand er in Anspielung auf einen Fahrfehler in der Schikane, der ihn zwischenzeitlich auf Platz neun zurückgeworfen hat.

Rea war am gesamten Wochenende mit der Performance seiner Honda CBR1000RR nicht hundertprozentig zufrieden. Vor allem im Bereich der Motorelektronik sieht er für die Zukunft noch Verbesserungspotenzial, da die Traktion aus den beiden Haarnadelkurven heraus zu wünschen übrig ließ. „Im zweiten Rennen machte ich zwar keine Fehler, aber es war frustrierend zu sehen, wie die anderen Fahrer mich einfach stehen ließen.“

Für die kommende Veranstaltung in Assen ist der Honda-Pilot allerdings zuversichtlich: „Dort gibt es glücklicherweise nicht diese Stop-and-Go-Sektionen wie hier. Daher sollten wir in Assen etwas besser aussehen. Ungeachtet dessen haben wir noch einiges an Arbeit vor uns“, so der Nordire, der in Donington zudem mit der weichen Pirelli-Mischung zu kämpfen hatte.

Zuversicht für Assen

Teamkollege Xaus hatte ebenfalls seine liebe Mühe mit den Reifen. Er setze in Lauf eins auf die härtere der beiden Mischungen, um die Renndistanz durchstehen zu können. Diese sollte sich allerdings nachteilig auf das Beschleunigungsverhalten der Maschine auswirken. „Wir haben uns aus Sicherheitsgründen für diese Wahl entschieden“, sagte Xaus und ergänzte: „Ich bin kein Fan der harten Reifen. Dazu kamen die niedrigen Temperaturen, die mir zu schaffen machten.“

In Lauf zwei sah er sich schon unmittelbar hinter seinem Teamkollegen im Ziel, musste sich letzten Endes aufgrund der nachlassenden Haftung aber mit Rang zehn begnügen. „Ich sah ihn vor mir und versuchte, an ihm dran zu bleiben. Am Schluss war der Reifen allerdings komplett hinüber und ich wurde noch von drei oder vier Fahrern überholt.“

Teamchef Ronald Ten Kate setzt angesichts der Schwierigkeiten genau wie Rea auf den Charakter der folgenden Strecke. „Natürlich können wir mit diesen Ergebnissen nicht zufrieden sein. Wir hatten am gesamten Wochenende vor allem im letzten Streckenteil große Probleme. Wir müssen uns diese nun im Detail ansehen und werden versuchen, sie zu beheben. Unterm Strich sind wir nicht glücklich, aber zuversichtlich, dass wir bei unserem Heimspiel besser aussehen werden“, so der Niederländer mit Blick auf die dritte Saisonstation in Assen.

Text von Mario Fritzsche

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