© www.superbike-idm.de - 14.700 Zuschauer erlebten Motorrad-Spektakel auf dem Lausitzring

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Klettwitz, 4. Mai 2014. Die ersten Rennen SUPERBIKE*IDM-Saison 2014 sind Geschichte.

Auf dem Lausitzring kämpften am  Sonntag Teilnehmer in vier Kategorien um Punkte. Highlight war die Superbike-Klasse, deren Sieger Xavi Forés auf der roten Ducati bei der Zieldurchfahrt mit einem Feuerwerk gefeiert wurde. 14.700 Zuschauer ließen sich das Spektakel in Deutschlands höchster Motorrad-Straßenrennsportserie nicht entgehen.

Sogar das Wetter spielte am Rennsonntag mit, als Markus Reiterberger (VanZon Remeha BMW) mit seinem blau-weißen Motorrad auf die Pole Position rollte. Daneben hatten sich die Ducati-Fahrer Xavi Forés und Lokalmatador Max Neukirchner (3C-Racing Team) auf der Panigale 1199 R aufgereiht. Dem Spanier gelang in Lauf eins ein Blitzstart. Er stach als Erster in die erste Kurve ein und setzte sich mit Neukirchner und Reiterberger im Schlepptau auch schon nach dem ersten Umlauf deutlich vom Verfolgerfeld ab, das von Michael Ranseder (HRP Honda), Erwan Nigon (HPC-Power Suzuki Racing Team) und Bastien Mackels (VanZon Remeha BMW) angeführt wurde. Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) hatte sich in gewohnt forscher Fahrweise mit einer wilden Offroad-Einlage bereits kurzfristig ins Abseits begeben und hetzte dem Feld hinterher.

Nach 26 Minuten und 33 Sekunden war der erste Superbike-Lauf in der Saison 2014 Geschichte. Forés siegte vor seinem Teamkollegen Neukirchner. Markus Reiterberger wurde Dritter. Der Franzose Erwan Nigon schnappte sich elf Sekunden weiter hinten auf der langen Geraden vor dem Ziel noch Michael Ranseder. Und wo war Matej Smrz? Der Tscheche hatte es im 29 Teilnehmer starken Feld wahrhaftig geschafft, sich von ganz hinten bis auf den zehnten Platz in der Superbike-Klasse vorzuarbeiten.

Das Podium nach dem zweiten Lauf des Tages war identisch mit dem ersten, nur dass der Abstand zwischen Max Neukirchner und Titelverteidiger Markus Reiterberger bis auf Haaresbreite geschmolzen war. Max Neukirchner: „Das war ein echt harter Fight. Mein Hinterradreifen ist völlig am Ende.“ Markus Reiterberger: „Es ist ein tolles Gefühl, mit den Ducati-Fahrern mithalten zu können, wenn auch derzeit als Einziger. Wir haben nach dem ersten Rennen noch ein paar Dämpfungseinstellungen am Motorrad ausprobiert, in der Hoffnung unsere harten Reifen noch besser zum Arbeiten zu bringen. Wie man sieht, hat es funktioniert.“

In der Superstock 1000-Klasse, die ins Superbike-Feld integriert ist, jedoch separat gewertet wird, war der Österreicher Marco Nekvasil (Interwetten Racing by Fritze Tuning) in beiden Rennen unschlagbar. Der 17-jährige war mit seiner BMW S1000 RR so schnell, dass er sich vielmehr mit der Konkurrenz aus der Superbike-Klasse anlegte und dort in den Top Ten landete. Lucy Glöckner (Wilbers-BMW Racing) folgte zunächst als Klassen-Zweite. Im zweiten Lauf war Glöckners Fahrt aber schon nach zwei Kurven zu Ende: Sturz, Prellungen, lädierte Finger an der rechten Hand. Podestluft schnupperten auch Dominik Vincon (BMW Stilgenbauer) und Leon Bovee (VanZon Remeha BMW).

In der Klasse Supersport 600 feierte Pole Position-Mann Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox) mit zwei Siegen die Rückkehr auf die Ideallinie. Der 21-jährige Badener war in den vergangenen drei Jahren nie richtig in Fahrt gekommen. Mit Roman Stamm aus der Schweiz (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) und Tatu Lausletho aus Finnland (Team Suzuki Stoneline Mayer) auf den Plätzen zwei und drei bekam das Sieger- Podium internationalen Charakter.

Jörg Steinhausen (Wilbers BMW Racing) gab eine Kostprobe seines Könnens in der Sidecar-Klasse ab. Der 2012-er Vizeweltmeister aus Nümbrecht und sein Co-Pilot Axel Kölsch gewannen das Rennen mit 14 Sekunden Vorsprung vor dem „ewigen Zweiten“ Kurt Hock/Enrico Becker (LCR-Suzuki) und dem nachfolgenden Duo Jakob Rutz/Thomas Hofer ((LCR-Yamaha) aus der Schweiz.

Abgerundet wurde der Rennsonntag mit spannenden Entscheidungen im Rahmenprogramm. Die Nachwuchsklassen ADAC Junior Cup powered by KTM und der Yamaha R6-Dunlop-Cup fuhren genau wie der Suzuki- und MZ-Cup um Punkte.

Bert Poensgen vom Team des SUPERBIKE*IDM-Promoters Motor Events HMP GmbH zieht Bilanz: „Wir haben eine schöne Veranstaltung erlebt mit wesentlich positiverer Stimmung als noch vor einem Jahr. Die SUPERBIKE*IDM ist sportlich sehr interessant und Ducati hat mit dem Einstieg als neuer Serienpartner für deutlich mehr Spannung gesorgt. Die beiden Siege in der Superbike-Klasse sind aber noch nicht entscheidend für die Meisterschaft. Wir haben noch 14 Rennen vor uns.“

Die nächste SUPERBIKE*IDM-Veranstaltung findet am 31. Mai/1. Juni 2014 im belgischen Zolder statt.

Redaktion & PR
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