Aleix Espargaro - © Suzuki

© Suzuki – Aleix Espargaro beendete den zweiten Testtag nur auf dem zwölften Platz

Seinen starken vierten Platz des Samstags konnte Aleix Espargaro am Sonntag nicht bestätigen. Stattdessen landete der Spanier nur Rang zwölf und damit zwei Plätze vor seinem Suzuki-Teamkollegen Maverick Vinales.

„Heute hatte ich Probleme damit, ein gutes Gefühl für den Hinterreifen zu bekommen. Wir testeten bei der Elektronik verschiedene Sachen, aber sie waren nicht so effektiv wie erwartet“, erklärt der Spanier.

„Ich glaube noch immer, dass der harte Reifen besser als der weiche ist. Es gibt bei der Rundenzeit keinen großen Unterschied, aber natürlich verschleißt der weiche ziemlich schnell. Gleichzeitig fühlte ich mich heute mit dem harten nicht wohl. Wir wollten unsere Performance verbessern, aber am Ende des Tages wurde es eher schlechter“, so Espargaro weiter.

„Morgen werden wir andere Einstellungen der Geometrie, des Setups und der Elektronik testen. Wir können uns bei der Traktionskontrolle noch immer verbessern. Es wird der letzte Testtag sein, also werden wir eine Rennsimulation versuchen. Vorher müssen wir allerdings die Traktion in den Griff bekommen und die die Probleme mit dem Grip, die wir heute hatten, ausräumen“, sagt der letztjährige Sieger der Open-Klasse.

Vinales, der am Samstag gleich zweimal gestürzt war, ergänzt: „Heute haben wir Schritt für Schritt gearbeitet. Ich wollte ruhig bleiben und nicht die gleichen Fehler wie gestern wiederholen. Meine beste Runde ist nicht so gut, denn ich hatte mit der Front einige Probleme, als ich den weichen Reifen ausprobierte.“

„Unser Fokus lag heute auf intensiven Tests mit dem harten Reifen, den wir im Rennen verwenden werden. Wir nahmen kleine Veränderungen am Motorrad vor und beobachteten die Auswirkungen. Außerdem habe ich mich darauf konzentriert, meinen Fahrstil weiter zu verbessern“, so der MotoGP-Neuling.

Die Testzeiten aus Losail (Samstag):

1. Andrea Dovizioso (Ducati) 1:54.907 Minuten (38 Runden)
2. Marc Marquez (Honda) 1:55.091 (54)
3. Andrea Iannone (Ducati) 1:55.104 (46)
4. Jorge Lorenzo (Yamaha) 1:55.500 (51)
5. Valentino Rossi (Yamaha) 1:55.581 (61)
6. Dani Pedrosa (Honda) 1:55.582 (40)
7. Cal Crutchlow (Honda) 1:55.624 (42)
8. Bradley Smith GBR (Yamaha) 1:55.648 (49)
9. Pol Espargaro ESP (Yamaha) 1:55.658 (46)
10. Karel Abraham (Honda) 1:55.765 (41)
11. Yonny Hernandez (Ducati) 1:55.772 (33)
12. Aleix Espargaro (Suzuki) 1:55.795 (33)
13. Scott Redding (Honda) 1:55.803 (60)
14. Maverick Vinales (Suzuki) 1:55.810 (42)
15. Hector Barbera (Ducati) 1:56.058 (50)
16. Nicky Hayden (Honda) 1:56.104 (44)
17. Mike Di Meglio (Ducati) 1:56.259 (53)
18. Eugene Laverty (Honda) 1:56.342 (54)
19. Michele Pirro (Ducati) 1:56.476 (32)
20. Stefan Bradl (Forward-Yamaha) 1:56.724 (17)
21. Jack Miller (Honda) 1:56.758 (50)
22. Danilo Petrucci (Ducati) 1:56.762 (32)
23. Loris Baz (Forward-Yamaha) 1:56.936 (40)
24. Alvaro Bautista (Aprilia) 1:57.273 (46)
25. Alex De Angelis (ART) 1:57.390 (45)
26. Marco Melandri (Aprilia) 1:57.982 (23)

Text von Ruben Zimmermann

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