Tom Sykes © Kawasaki

© Kawasaki - Die Kawasaki ZX-10R von Tom Sykes lief in Monza einwandfrei

Für Kawasaki verlief das Monza-Wochenende trotz schlechtem Wetter sehr gut. Am Samstag stellte Tom Sykes einen neuen Topspeed-Rekord auf. Im Windschatten von Max Biaggi jagte der Brite mit 339,5 km/h über die Gerade.

In der nassen Superpole, in der viele Favoriten zu kämpfen hatten, reichte es immerhin zu Platz zwei. Bereits im ersten Rennen, das bereits nach drei Runden abgebrochen wurde, deutete Sykes an, dass der Sieg nur über ihn gehen wird. Lauf zwei entschied er dann souverän für sich.

„Mein zweiter Sieg für Kawasaki und mein erster in diesem Jahr. Es war schön, das geschafft zu haben. Schade, dass es nur halbe Punkte gab, doch wir haben in den acht Runden eine gute Show gezeigt. Ich hoffe, die italienischen Fans gut unterhalten zu haben. Es war mein erstes Podium im Monza. Das ist gut“, erklärt er.

„Die Kawasaki hat gut funktioniert. Die Bedingungen waren oft sehr schlecht und es gab viele Diskussionen. Doch mein Job ist es, konzentriert zu bleiben,“ stellt der Monza-Sieger klar. „Das Gefühl fürs Motorrad war vom Start weg fantastisch. Ich konnte mein Ding machen und mich aus den Rangeleien heraushalten.“

„Ich hatte einen guten Start und übernahm die Führung, wie Elvis schon sagte: ‚It’s now or never.‘ Wir haben es angepackt und das Motorrad wurde mit jeder Runde besser. Die Bedingungen wurden auch besser und ich war zuversichtlich, dass wir mit unserem Paket eine Renndistanz gut bewältigen können“, so Sykes.

Sergio Gadea, der für Joan Lascorz fuhr, tat sich das gesamte Wochenende schwer. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot konnte nach einem Sturz in Lauf eins, das zweite Rennen nicht mehr in Angriff nehmen. „Ich saß das erste Mal auf einer 1.000er und war sehr zufrieden mit dem Team, dem Motorrad und allem anderen. Das Motorrad hat sehr viel Leistung. Es hat mir Spaß gemacht, in dieser Meisterschaft mitzufahren“, schildert er. „Ich bin im ersten Lauf in der dritten Runde gestürzt, als es begann zu regnen. Im zweiten Rennen konnten wir nicht an den Start gehen.“

Text von Sebastian Fränzschky

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