Jonathan Rea - © Kawasaki

© Kawasaki – Weltmeister Jonathan Rea ist der Mann, den es 2016 zu schlagen gilt

Weltmeister Jonathan Rea setzte sich beim Test in Aragon deutlich an die Spitze. Bei wechselhaften Bedingungen kam der Brite auf eine Zeit von 1:50.3 Minuten und war damit sieben Zehntelsekunden schneller als der Rest.

Teamkollege Tom Sykes verlor acht Zehntelsekunden auf Rea und machte die Reifenwahl für den großen Rückstand verantwortlich. Im Gegensatz zu Rea arbeitete Sykes ausschließlich mit Rennreifen.

Kawasakis 2016er-Modell scheint dem Vorjahres-Motorrad etwas überlegen zu sein. Die Kawasaki-Werkspiloten lobten die neue ZX-10R, auch wenn man das Potenzial noch nicht komplett ausschöpfen konnte. „Wir probierten verschiedene Motoreinstellungen und arbeiteten am Ansprechverhalten. Zudem tüftelten wir an der Gewichtsverteilung“, bemerkt Rea.

„Weiterhin testeten wir am Federbein eine andere Feder und bestätigten, dass das gut funktioniert. Ich machte ein paar direkte Vergleiche mit den neuen Reifen, die uns Pirelli bereitstellte. Die neuen Reifen hatten stärkere Seitenwände und boten mehr Stabilität. Das war ein großer Schritt für meinen Fahrstil. Wir testeten die neue Schwinge, die wir in Jerez zum ersten Mal einsetzten und bestätigten die Erfahrungen“, erklärt der Schnellste des Aragon-Tests.

Sykes konzentrierte sich voll und ganz auf die Rennperformance: „Bedenkt man die Bedingungen und die dadurch begrenzte Zeit, dann bin ich mit dem Test sehr zufrieden. Wir haben ausschließlich mit den harten Reifen gearbeitet. Ich bin mit der Rundenzeit und der Konstanz sehr zufrieden. Die Basis scheint gut zu sein.“

„Wie immer haben wir beim Test neue Teile probiert. Diese waren in einigen Aspekten besser. Wir haben in anderen Bereichen aber noch Arbeit vor uns. Wir ließen das Setup unverändert und konzentrierten uns auf die neuen Teile für 2016“, schildert der ehemalige Superbike-Weltmeister. „Ich bin mit der Performance sehr zufrieden.“

Text von Sebastian Fränzschky

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