SERT (1) und YART (7) - © Suzuki

© Suzuki – SERT (1) und YART (7) lieferten sich in den ersten Stunden ein Duell

(Motorsport-Total.com) – Die 44. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) für Motorräder wurde vom Suzuki-Team Yoshimura SERT gewonnen.

SRC-Kawasaki Frankreich und das BMW-Team komplettierten das Podest. Gefahren wurde auf dem Bugatti-Circuit. YART-Yamaha konnte den Saisonauftakt der Langstrecken-WM (FIM EWC) 2021 wegen technischer Probleme nicht beenden.

Im Qualifying sicherte sich YART-Yamaha mit dem Fahrertrio Karel Hanika, Marvin Fritz und Niccolo Canepa die Poleposition. In der Anfangsphase des Rennens kam es in der Dunlop-Schikane zu einem Crash zwischen drei Fahrern, was für eine Safety-Car-Phase sorgte.

Zunächst entwickelte sich ein Duell zwischen SERT und dem Tati-Team-Beringer (Kawasaki) um die Führung, doch schon bald lautete der Zweikampf SERT gegen YART. Ab Stunde drei lag SERT (mit Gregg Black, Xavier Simeon und Sylvain Guintoli) an der Spitze.

Das österreichische Yamaha-Team machte aber Druck und hielt den Anschluss. Nach zehn Fahrstunden musste Fritz die R1 an die Box steuern. Es gab einen Ventilschaden. Die Mechaniker zerlegten den Motor, aber die Schäden waren zu groß. Das bedeutete den Ausfall.

Die Suzuki von SERT lief problemlos. Black/Simeon/Guintoli führten 819 der insgesamt zurückgelegten 855 Runden an. Somit wurden auch die Bonuspunkte nach der achten und 16. Stunde gesammelt. SERT führt die EWC-Gesamtwertung nun mit 64 Punkten an.

SRC-Kawasaki Frankreich hatten in der Anfangsphase des Rennens Probleme mit den Bremsen. Das Trio Jeremy Guarnoni, Erwan Nigon und David Checa konnten aus eigener Kraft nicht um die Führung kämpfen. Sie zeigten aber eine gute Konstanz.

BMW nach anfänglichen Problemen mit Aufholjagd
Nach 24 Stunden betrug der Rückstand auf SERT acht Runden. Ein turbulentes Rennen erlebte die BMW-Mannschaft mit Markus Reiterberger, Ilya Mykhalchyk und Javier Fores. Zunächst erwischte Reiterberger einen sehr guten Le-Mans-Start und übernahm die Führung.

Aber bereits in der Anfangsphase stürzte der Deutsche in der Zielkurve. Die großen Probleme sollten aber erst danach kommen. Ein Defekt beim Kraftstoffsystem führte zu mehreren ungeplanten Boxenstopps. BMW verlor mehrere Runden und fiel auf Platz 43 zurück.

Man gab aber nicht auf und arbeitete sich nach Behebung des Problems Schritt für Schritt durch das Feld zurück. Die Belohnung war Platz drei. Der Rückstand auf SERT betrug nach 24 Stunden 13 Runden.

Auf dem vierten Platz kam das Bolliger-Team Switzerland ins Ziel. Das Fahrertrio lautete Jan Bühn, Jesper Pellijeff und Ondrej Jezek. Das gute Ergebnis hielt aber nicht lange. Bei der technischen Kontrolle nach dem Rennen wurde bei der Kawasaki ein minimal zu großer Tank festgestellt.

Daraufhin wurde das Bolliger-Team Switzerland disqualifiziert. Den vierten Platz erbte das Honda-Team National Motos mit dem Trio Stephane Egea, Guillaume Antiga und Kevin Trueb. Damit gewannen sie auch die Superstock-Wertung.

Das nächste Rennen der Langstrecken-WM findet in Portugal statt. Am 17. Juli stehen die 12 Stunden von Estoril im Kalender.

Text von Gerald Dirnbeck

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