Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Seit 2013 konnte Marquez jedes
MotoGP-Rennen in Austin gewinnen

(Motorsport-Total.com) – Nach dem Argentinien-Wochenende stand Weltmeister Marc Marquez heftig in der Kritik.

Doch der Spanier hat bereits verlautbart, seine Fahrweise auch nach den Zwischenfällen in Termas de Rio Hondo (Startmalheur, Kollision mit Aleix Espargaro und Valentino Rossi) nicht ändern zu wollen.

Nun reist der MotoGP-Tross an eine Paradestrecke des Honda-Piloten. Mit einer hundertprozentigen Erfolgsrate wird der Spanier an diesem Wochenende versuchen, sein Image wieder geradezurücken.

Seit 2013 gastiert die MotoGP in Texas, im Premierenjahr sicherte sich der damalige MotoGP-Rookie Marquez in seinem zweiten Rennen auf dem Circuit of The Americas seinen ersten Sieg. 2014 demonstrierte Marquez erneut seine Favoritenrolle in den USA, er führte jede einzelne Session an. 2015 musste er im Qualifying einen Sprint in der Boxengasse nach einem Bike-Defekt hinlegen, das hielt ihn aber nicht davon ab, wieder auf Pole zu fahren und erneut zu gewinnen. Ebenso beeindruckte er 2016, 2017 sicherte er sich erst im dritten Rennen in Texas seinen ersten Saisonsieg. Insgesamt ist das Honda-Team seit 2010 ungeschlagen auf der Strecke.

„Nach einem guten Saisonstart in Katar haben wir in Argentinien keine Punkte geholt, dennoch fühlte ich mich in beiden Rennen sehr wohl auf dem Bike“, lässt Marquez wissen. „Die Saison ist lange, aber das Wichtigste ist, zu wissen, dass wir auf einem sehr guten Level abliefern können.“ Auch in Argentinien fuhr Marquez wie von einem anderen Stern, bis er schließlich mit Rossi kollidierte.

„Ich habe tolle Erinnerungen an die Strecke: Dort konnte ich meine erste Pole und meinen ersten MotoGP-Sieg einfahren. Seither konnten wir hier sehr stark performen.“ Dennoch mahnt er: „Jede Saison ist anders: die Bikes, die Reifen, die Bedingungen.“ 2018 wurde in Austin versucht, die Bodenwellen zu reduzieren. Vor allem im ersten und zweiten Sektor wurde der Asphalt, der durch die Formel-1-Boliden welliger wurde, geglättet.

„Mal sehen, wie sich das auswirkt“, so Marquez. Sollte es der Spanier auch 2018 auf das Podium in Austin schaffen, dann würde er Wayne Rainey in der ewigen Bestenliste der Fahrer mit den meisten Podestplätzen mit insgesamt 65 überholen und sich auf Platz acht in dieser Wertung schieben.

Text von Maria Reyer

Motorsport-Total.com
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