Jorge Lorenzo und Marc Marquez - © LAT

© LAT – Jorge Lorenzo und Marc Marquez sind
ab 2019 Teamkollegen bei Honda

(Motorsport-Total.com) – Marc Marquez hat keinen Zweifel daran, dass sein neuer Honda-Teamkollege Jorge Lorenzo auf der RC213V schnell sein wird.

Die Frage ist für ihn nur, wann der Ex-Champion es schaffen wird, auf der Honda gute Resultate einzufahren. „Er ist ein guter Fahrer. Ein guter Fahrer braucht vielleicht ein Rennen, einen Tag oder ein Jahr. Das weiß man vorher nicht. Aber er wird es ganz sicher schaffen und schnell sein“, so Marquez.

„Die Honda ist ein ganz anderes Bike als die Yamaha. Sie ist der Ducati etwas ähnlicher. Das wird etwas helfen, weil er von Ducati kommt“, so der amtierende Weltmeister. Lorenzo fuhr seine größten Erfolge (unter anderem drei WM-Titel) auf der Yamaha M1 ein, ehe er zur Saison 2017 zu Ducati wechselte. „Es wird interessant, wie er sich an das Bike anpassen kann“, so Marquez.

Für ihn selbst sei es eine „Herausforderung“ und eine zusätzliche „Motivation“, seinen Landsmann in den Saisons 2019 und 2020 als Teamkollegen zu haben. „Ich habe innerhalb des Teams schon vorher gesagt, dass es das Wichtigste ist, einen starken Teamkollegen zu haben“, erinnert Marquez. Es sei „positiv“, zwei starke Fahrer zu haben, weil das „Level des Teams“ dadurch höher werde.

Lorenzos Ex-Chef Massimo Meregalli hat der Wechsel derweil überrascht. „Ich hätte nicht erwartet, dass Jorge zu Honda geht“, erklärt der Yamaha-Teammanager im Gespräch mit der ‚Corriere dello Sport‘. Er sieht es jedoch ähnlich wie Marquez und verrät: „Ich bin überzeugt, dass er dort sehr schnell sein wird, denn die RC213V ist nicht so schwer zu fahren. Lorenzo wird sich dort schneller anpassen können als bei Ducati.“

Lorenzo feierte zuletzt in Mugello nach rund anderthalb Jahren seinen ersten Sieg für Ducati. Während Teamkollege Andrea Dovizioso in der Saison 2017 insgesamt sechs Siege holte und am Ende des Jahres Vize-Weltmeister wurde, blieb der Spanier komplett ohne Sieg und beendete die WM nur auf Rang sieben. Auch aktuell liegt Lorenzo relativ abgeschlagen nur auf dem zehnten WM-Platz.

Text von Ruben Zimmermann & German Garcia Casanova

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