Jack Miller - © Motorsport Images

© Motorsport Images – von Gerald Dirnbeck, Co-Autor: Mark Bremer

(Motorsport-Total.com) – Nach den ersten drei MotoGP-Rennen im Jahr 2021 hat Jack Miller 14 WM-Punkte auf dem Konto.

In den beiden Katar-Rennen wurden es zwei neunte Plätze. Zuletzt schied der Australier in Portimao durch Sturz aus. Zum Vergleich ist sein Ducati-Teamkollege Francesco Bagnaia mit 46 WM-Punkten WM-Zweiter.

Miller stand bisher im Schatten seiner Markenkollegen. Bagnaia eroberte eine Poleposition und zwei Podestplätze. Johann Zarco stand in Katar zweimal als Zweiter auf dem Podest. Rookie Jorge Martin eroberte in Katar 2 die Pole und raste aufs Podest, bevor er sich in Portimao verletzte.

Im Vergleich dazu ist Millers Bilanz nüchtern. „Es ist natürlich nicht einfach“, seufzt er beim Gedanken an die aktuelle Situation. „Wir wollen alle gewinnen. Wir wollen alle an der Spitze sein. In der Realität ist das nicht immer der Fall. Es ist schwierig.“

„Ich war in meiner Karriere schon in schlimmeren Situationen und habe mich aus dem Tief gezogen. Wir befinden uns momentan in einem Tief, aber wir arbeiten hart daran. Egal ob das mein Team ist, mein Management mit Aki Ajo, die mich beraten und mir die Realität zeigen.“

„Ich arbeite hart und tue alles in meiner Macht stehende, um besser zu werden. Es wird passieren. Es ist noch nichts vorbei, es waren erst drei Rennen. Ich weiß, dass wir sehr hart arbeiten. Der Umschwung wird kommen.“

Die vergangene Saison beendete Miller stark und stand zweimal als Zweiter auf dem Podest. Trotz Wechsel ins Werksteam fühlt sich der 26-Jährige genauso gut aufgestellt. Er kommt bestens mit der Ducati zurecht und fühlt sich in seiner Umgebung wohl.

„Ich glaube, dass es einfach nur Umstände waren“, findet Miller. „Die harmlosen Trainingsstürze in Katar waren nicht der Rede wert. Natürlich kratzen sie ein wenig am Selbstvertrauen. In Portimao fühlte ich mich das gesamte Wochenende fantastisch und hatte keine Stürze.“

„Dann hat es mich im Rennen kalt erwischt. Ich habe den Rennrhythmus gefunden. Dann rutscht man plötzlich weg und fragt sich, was gerade passiert ist. Viele haben Fehler gemacht, die Bedingungen waren nicht einfach.“

„Mein Sturz war mein Fehler. Ich habe zum falschen Zeitpunkt zu hart gebremst und der Grip war nicht da. Ich hatte jetzt drei Stürze in diesem Jahr. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Man will gar nicht stürzen. Ich will so viele Rennen wie möglich beenden. Ich arbeite mir den Arsch ab und wir werden uns aus diesem Loch ziehen.“

Text von Gerald Dirnbeck, Co-Autor: Mark Bremer

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