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© GP-Fever.de – Carmelo Ezpeleta ist froh, dass Rossis Team nächstes Jahr MotoGP macht

(Motorsport-Total.com) – Der Generationenwechsel in der MotoGP ist weiterhin im Gange.

Ende 2019 hängte mit Jorge Lorenzo ein dreimaliger Weltmeister seinen Helm an den Nagel. Es wird im Paddock auch erwartet, dass Valentino Rossi nach der Sommerpause sein Karriereende bekannt geben wird.

Die Zahlen beider Fahrer sind interessant. Nach den ersten neun Rennen 2019 hatte Lorenzo als Honda-Fahrer 19 WM-Punkte auf dem Konto und war WM-16. Rossi hat aktuell 17 Zähler gesammelt und hält Platz 19.

Lorenzo verpasste damals wegen seiner Assen-Verletzung zwei der ersten neun Rennen. In seiner kompletten letzten Saison schaffte es der Spanier nicht in die Top 10. Rossi hat es in der ersten Saisonhälfte in Mugello auf Platz zehn geschafft.

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta ist nicht der Meinung, dass man das vermeintlich letzte Jahr von beiden vergleichen kann. „Die MotoGP ist konkurrenzfähiger denn je. Rossi musste sich an ein neues Team gewöhnen“, sagt Ezpeleta gegenüber der spanischen Edition von ‚Motorsport.com‘.

„Seine Anpassung war besser als es Lorenzo bei Honda geschafft hat. Im Rennsport sind die radikalsten Autos und Motorräder sehr konkurrenzfähig, aber nur wenn man mit ihnen umgehen kann. Das Schwierige ist, das umzusetzen.“

Nach neun Jahren bei Yamaha und zwei bei Ducati schaffte es Lorenzo nie, sich auf die Honda RC213V einzustellen. Nach einem Jahr mit Verletzungen und ohne Erfolge bat Lorenzo um die Vertragsauflösung. Seine Karriere ging zu Ende.

Sollte sich Rossi mit Jahresende aus der MotoGP verabschieden, wird er trotzdem viele Pläne für die Zukunft haben. Im Hintergrund soll schon an einem GT3-Projekt in der Langstrecken-WM gearbeitet werden. Außerdem wird sein VR46-Team mit Ducati in der MotoGP sein.

Darauf freut sich Ezpeleta natürlich: „Dass Valentino mit seinem Team weiterhin hier sein wird, ist großartig. Wir sprechen schon sehr lange darüber. Nun hat es geklappt. Ich bin mir sicher, dass sich Valentino im Paddock blicken lassen wird.“

Text von Gerald Dirnbeck, Co-Autor: Oriol Puigdemont

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