Alvaro Bautista - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Alvaro Bautista befindet sich auf Kurs, Toprak Razgatlioglu zu entthronen

(Motorsport-Total.com) – Ducati greift in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2011 wieder nach der WM-Krone.

Alvaro Bautista befindet sich zwei Events vor Schluss mit 82 Punkten Vorsprung auf Toprak Razgatlioglu (Yamaha) voll auf Titelkurs. Doch die Diskussionen über den Topspeed-Vorteil seiner Ducati Panigale V4R und die Forderung nach einem Mindestgewicht für den Fahrer rücken die Erfolge im Moment etwas in den Schatten.

Serafino Foti, der Teammanager des Ducati-Werksteams in der Superbike-WM, bemüht sich, den Leuten bewusst zu machen, von welchem Kaliber sein Fahrer ist: „Einige haben wohl vergessen, dass er in der 125er-WM den Titel geholt hat, bei den 250ern mit Marco Simoncelli kämpfte und in der MotoGP zur Zeit von Valentino Rossi, Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Casey Stoner ein Top-5-Fahrer war.“

„Er ist ein absoluter Spitzenfahrer“, stellt der Ducati-Teammanager im Gespräch mit ‚WorldSBK.com‘ klar. Zuletzt beeindruckte Bautista, als er in Argentinien beide Hauptrennen gewann und somit für die Vorentscheidung beim Kampf um den Titel sorgte.

Ducati setzt Form der Europarennen auch in Übersee fort
„Man kann sich nie sicher sein, wie es läuft, wenn man Europa verlässt. Doch alle waren sehr konzentriert und erledigten ihre Arbeit richtig gut“, lobt Serafino Foti seine Crew. „Wir sind sehr optimistisch, doch wir dürfen unsere Konzentration nicht verlieren.“

„Selbst in Argentinien ist es Alvaro von Rennen zu Rennen angegangen, ohne an die Meisterschaft zu denken. Diese Herangehensweise hatte er seit dem Beginn des Jahres. Er ist ein richtig guter Fahrer“, unterstreicht der Ducati-Verantwortliche.

Bei 124 noch zu vergebenen Punkten sind 82 Punkte Vorsprung ein beruhigendes Polster. „Wir möchten nicht an den Titel denken. Wir konzentrieren uns auf Mandalika und wollten dort unser Bestes geben. Natürlich wäre es richtig toll, wenn es klappt“, bemerkt Foti.

Yamaha hat nur noch eine theoretische WM-Chance
Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu müsste beim Renn-Wochenende auf dem Mandalika International Street Circuit in Indonesien 21 Punkte gutmachen, wenn er die WM bis zum Saisonfinale offen halten will. Im Lager von Yamaha will man den Druck aufrechterhalten, auch wenn das zurückliegende Wochenende in Argentinien für Ernüchterung sorgte.

„Wir kamen nach Argentinien mit der Einstellung, dass die Meisterschaft mehr oder weniger gelaufen ist. Durch unser Ergebnis in Lauf 1 und Alvaros Ergebnisse im Laufe des Wochenendes ist es so gut wie entschieden, um ehrlich zu sein. Doch hoffen wir, dass es bis Phillip Island offen bleibt“, kommentiert Yamaha-Teammanager Paul Denning.

„Wir hoffen, in Mandalika stark zu sein und dort zu gewinnen. Wir müssen versuchen, Alvaro zu besiegen und ihn in Phillip Island ein bisschen unter Druck zu setzen. Das wäre toll. Es gibt 62 Punkte pro Wochenende, also sollte man niemals nie sagen“, so der Yamaha-Teammanager.

Text von Sebastian Fränzschky

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