Sandro Cortese - © Yamaha

© Yamaha – Sandro Cortese kommt immer
besser mit der Yamaha R1 zurecht

(Motorsport-Total.com) – Das neu aufgestellte GRT-Yamaha-Team nutzte beim Portimao-Test die Gelegenheit, um sich weiter mit der Yamaha R1 vertraut zu machen.

WSBK-Rookie Sandro Cortese beendete den Test auf Platz sieben und war minimal schneller als Teamkollege Marco Melandri, der sich direkt hinter Cortese auf Position acht einreihte. Während Cortese mit den Fortschritten sehr zufrieden war, reagierte Melandri verzweifelt. Beim Bremsen harmoniert der Fahrstil des Italieners nicht mit dem Charakter der R1.

„Unterm Strich war es ein sehr produktiver Test“, fasst Cortese zusammen.“ Portimao war mit der R1 eine neue Strecke für mich. Wir begannen mehr oder weniger bei Null. Wir kamen mit der Basisabstimmung von Jerez, mit der wir dort sehr zufrieden waren. Wir mussten das Motorrad für Portimao stark anpassen.“

„Es ist ein spezieller Kurs mit den vielen Höhenunterschieden. Zuerst mussten wir also den Kurs mit diesem Motorrad lernen. Erst danach konnten wir uns mit der Abstimmung beschäftigen. Über die beiden Tage machten wir große Fortschritte“, freut sich Cortese, der 1,614 Sekunden auf die Bestzeit verlor.

„Von Tag zu Tag lernte ich mehr über den Fahrstil, den diese Maschinen fordern. Es ist ein Lernprozess, doch es geht voran. Wir hatten ein ziemlich gutes Gefühl. Ich weiß, woran ich in den beiden kommenden Wochen arbeiten muss. Das Team hat eine klare Vorstellung, in welche Richtung es vor dem dritten und finalen Test auf Phillip Island geht“, bemerkt Cortese.

Weniger optimistisch klang das, was Melandri äußerte. „Das war ein sehr schwieriger Test für mich. Ich kam mit der Erwartung hierhin, mehr zu erreichen. Es scheint aber so zu sein, dass wir uns bei einem wirklichen Problem im Kreis drehen und keine Lösung finden“, erklärt der Routinier.

„Mir fällt es momentan schwer, so zu bremsen, wie ich möchte. Das Motorrad reagiert nicht gut auf meinen Fahrstil, wenn ich bremse und in die Kurve einbiege. Wir probierten hier in Portimao alles, doch es scheint nicht auszureichen. Nun müssen wir für Phillip Island andere Lösungen probieren. Wir müssen bei der Abstimmung einen anderen Weg einschlagen, um eine Lösung vor dem ersten Rennen zu finden“, fordert Melandri.

Die Testzeiten aus Portimao (Montag):
1. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:40.855 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,959 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +1,079
4. Leon Haslam (Kawasaki) +1,289
5. Michael van der Mark (Yamaha) +1,336
6. Tom Sykes (BMW) +1,391
7. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1,614
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +1,652
9. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +1,682
10. Markus Reiterberger (BMW) +2,291
11. Chaz Davies (Ducati) +2,506
12. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2,979
13. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +3,095
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +4,030

Die Testzeiten aus Portimao (Sonntag):

1. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:42.195 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,419 Sekunden
3. Alvaro Bautista (Ducati) +0,487
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,492
5. Tom Sykes (BMW) +0,613
6. Leon Haslam (Kawasaki) +0,625
7. Michael van der Mark (Yamaha) +0,677
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +0,838
9. Markus Reiterberger (BMW) +1,487
10. Chaz Davies (Ducati) +1,502
11. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +1.652
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +2.005
13. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +2.468
14. Alessandro Delbianco (Althee-Mie-Honda) +3.537

Text von Sebastian Fränzschky

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