Jonathan Rea - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Jonathan Rea ist der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Superbike-WM

(Motorsport-Total.com) – Am kommenden Wochenenden gastiert die Superbike-WM in Magny-Cours (Frankreich).

Es ist das vorletzte Rennwochenende der Saison 2020. Anschließend wird noch Mitte Oktober in Estoril (Portugal) gefahren. Somit gibt es insgesamt noch vier Haupt- und zwei Sprintrennen, bei denen 124 Punkte vergeben werden.

Kawasaki-Ass Jonathan Rea kann bereits in Magny-Cours vorzeitig Weltmeister werden. Er hat 51 WM-Punkte Vorsprung auf Scott Redding (Ducati). Auch Chaz Davies (Ducati) und Michael van der Mark (Yamaha) haben mit 102 beziehungsweise 122 Punkten Rückstand theoretische Chancen.

Fest steht, dass es frühestens am Sonntag zur Entscheidung kommen könnte, denn erst nach dem Superpole-Rennen könnte Rea rechnerisch 87 WM-Punkte Vorsprung haben. Damit würde er schon vor Lauf 2 als alter und neuer Weltmeister feststehen.

Im Prinzip muss er nach den Rennen in Magny-Cours 63 Zähler Vorsprung haben. Dann ist ihm sein sechster WM-Titel in Folge nicht mehr zu nehmen. Das heißt, Rea muss in den drei Rennen um zwölf Punkte mehr sammeln als Redding.

Gewinnt Rea alle drei Rennen in Frankreich, dann wäre er der erste Fahrer mit 100 Rennsiegen. Derzeit steht er bei 97 Triumphen. Dass es klappen könnte, zeigt die Statistik. 19 Rennen hat Rea in Magny-Cours bestritten. Zwölfmal stand er auf dem Podium, inklusive sechs Siegen.

Klappt es am Sonntag mit dem WM-Gewinn, dann hätte das Rea zum vierten Mal auf französischem Boden geschafft. „Ich habe besondere Erinnerungen an Magny-Cours“, sagt der 33-Jährige. „Die Strecke wurde jüngst neu asphaltiert, darauf müssten wir achten.“

Außerdem kann das Wetter eine Rolle spielen. Einerseits wird es deutlich kühler als bei den vergangenen Rennen sein. Die Wetterprognose spricht von Höchsttemperaturen von 13 Grad Celsius. Außerdem ist für das komplette Wochenende Regen vorhergesagt.

„Magny-Cours ist auch anders als die bisherigen Strecken in dieser Saison“, verweist Rea auf das Layout. „Es ist Stop-and-Go mit vielen Beschleunigungsabschnitten und schnellen Richtungswechseln. Dort waren wir in der Vergangenheit immer stark.“

„Wir müssen sehen, wie unsere Basisabstimmung funktioniert und sie gegebenenfalls anpassen. Ich habe mich in dieser Saison auf dem Motorrad sehr gut gefühlt. Wir müssen natürlich auf das Wetter blicken, aber mein Ziel ist immer gleich. Ich will Rennen gewinnen und es Schritt für Schritt machen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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