Marcel Schrötter - © IntactGP

© IntactGP – Marcel Schrötter bescherte seiner Crew zusätzliche Arbeit vor der Reise nach Japan

(Motorsport-Total.com) – Das Moto2-Rennen beim Grand Prix im Motorland Aragon war für Intact-Pilot Marcel Schrötter nach wenigen Kurven vorbei.

Von Startplatz 22 aus versuchte sich Schrötter nach dem Start vorzukämpfen, kam nach dem Sturz von Alonso Lopez aber ebenfalls zu Sturz. Schrötter hatte Glück, dass die anderen Fahrer ausweichen konnten. Für den bevorstehenden Grand Prix in Japan ist der Deutsche aber einsatzbereit.

„Der Sturz war das Ergebnis einer Kettenreaktion unglücklicher Umstände. Aber das sind die Dinge, die einfach passieren können, wenn man von so weit hinten starten muss“, bedauert Schrötter. „Es begann mit einem nicht optimalen Start, weshalb ich nicht in der Angriffsposition war, in der ich eigentlich sein wollte.“

„Dann ist vor mir etwas passiert, unter anderem der Sturz von Lopez. Dieser geschah an einer Stelle, an der man in der Beschleunigungsphase zwischen den beiden Kurven bereits Vollgas gibt. Für mich war es schwierig zu erkennen, dass einige vor mir bremsten“, berichtet Schrötter.

„Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, weil ich auch schon zum Überholen ansetzte. Das war der Auslöser“, begründet Schrötter den Sturz in der ersten Runde und bedauert: „Es tut mir für das gesamte Team leid, dass ich ausgerechnet dieses Mal mehr Arbeit verursacht habe. Es ist ja schon hektisch genug wegen des Packens für Übersee.“

„Das Gute ist, dass ich unverletzt bin und dass wir am Morgen einen Schritt gemacht haben. Hoffentlich können wir diesen und das Gefühl mit nach Japan nehmen. Ich möchte weiterhin jedes Rennen für mich nutzen und die Saison anständig beenden“, betont der Deutsche.

Intact-Teammanager Jürgen Lingg ist überzeugt, dass derartige Stürze eine Folge der verkorksten Trainings und Qualifyings sind. „Sowas passiert, aber es ist schade und kein schöner Abschluss. Es muss dringend am Freitag mehr passieren und dann haben wir am Samstag eine gute Chance auf eine bessere Startposition, was uns dann am Sonntag hilft, die Pace im Rennen auszuspielen und nicht in solche Situationen wie heute verwickelt zu werden“, kommentiert Lingg.

Text von Sebastian Fränzschky

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