Cal Crutchlow - © Motorsport

© Motorsport – Cal Crutchlow verabschiedete sich beim Saisonfinale 2020 aus der MotoGP

(Motorsport-Total.com) – Beim MotoGP-Saisonfinale in Portimao fuhr Cal Crutchlow im November 2020 sein letztes Rennen als Stammpilot.

In Zukunft kümmert sich Crutchlow bei Yamaha als Testfahrer um die Entwicklung. Gaststarts sind nicht ausgeschlossen.

Doch das hektische Leben eines Stammfahrers liegt hinter dem dreimaligen MotoGP-Laufsieger. Ex-Teamkollege und Freund Jack Miller ist überzeugt, dass Crutchlow das neue Kapitel in seinem Leben genießen wird.

In den vergangenen Jahren verbrachten Crutchlow und Miller viel Zeit im Fahrerlager. Wird Miller seinen langjährigen Freund im Fahrerlager vermissen? „Mir wird überhaupt nichts fehlen. Ich freue mich, dass er weg ist“, scherzt der Australier.

Spaß beiseite. „Es ist immer schade, wenn sich die älteren Fahrer verabschieden. Er wird sich aber sicher weiterhin hier blicken lassen“, bemerkt Miller. „Er wird nicht Zuhause rumhängen und hat stattdessen ein paar Dinge geplant. Ich bin gespannt, was er mit dem nächsten Kapitel in seinem Leben anstellt.“

„Für ihn wird es eine coole Zeit, denke ich. Doch es hängt immer davon ab, wie man es angeht. Er jedoch hat die richtige Einstellung und die richtige Herangehensweise, um den nächsten Schritt in seinem Leben zu gehen“, vermutet Miller.

„Es gibt viele Fahrer, die dann in ein Loch fallen, wenn sie an diesen Punkt in ihrem Leben und ihrer Karriere kommen. Sie wissen dann nicht, was sie anstellen sollen. Bei Cal ist es anders“, ist Miller überzeugt und erwartet, dass sich Crutchlow vor allem mit seiner Familie beschäftigen wird.

„Er hat einen Plan und weiß, was zu tun ist. Er genießt es, Zuhause Zeit mit seiner Frau und Tochter zu verbringen. Man kann ihm nichts vorwerfen. Er ist 35 Jahre alt und hatte eine beeindruckende Karriere. Viele Leute zweifelten. Ich bin gespannt, was er im neuen Jahr macht. Ich hoffe, dass ich ihn bei ein paar Rennen sehe“, so Miller.

Text von Sebastian Fränzschky, Co-Autor: Mark Bremer

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