Marc Marquez - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Marc Marquez weiß, wie wichtig konstante Ergebnisse sind

(Motorsport-Total.com) – Mit Platz fünf sammelte Honda-Werkspilot Marc Marquez beim Auftakt der neuen MotoGP-Saison wichtige Punkte.

Dass Marquez hinter HRC-Teamkollege Pol Espargaro ins Ziel kam, sorgte aber für einige überraschte Gesichter.

Mit der neuen Honda RC213V harmoniert Marquez noch nicht so gut wie mit dem alten Modell. Teamkollege Espargaro kommt mit dem neuen Charakter der für 2022 grundlegend überarbeiteten MotoGP-Honda deutlich besser zurecht.

„Ich hatte in Katar immer zu kämpfen. Es war schon immer ein Kurs, auf dem ich nicht gut war. Das Rennen war ziemlich schnell und viele Faktoren kamen zusammen“, begründet Marquez den fünften Platz beim MotoGP-Saisonauftakt.

Das Ergebnis macht dem Spanier dennoch Mut. „Die Favoriten waren noch nicht einmal in Reichweite der Top 5. Diejenigen, die bei den Wintertests stark waren, fuhren an der Spitze“, erkennt Marquez, der Teamkollege Pol Espargaro sowie Sieger Enea Bastianini (Gresini-Ducati) damit nicht zum Kreis der Favoriten zählt.

Warum Marc Marquez nach Katar dennoch erleichtert war
„Die wichtigste Erkenntnis des ersten Rennens war für mich, dass ich das Wochenende ohne Schmerzen überstand. Das war eine Erleichterung und beruhigt mich“, bemerkt Marquez, der dadurch entspannter auf die folgenden 20 Rennen schauen kann.

Das Ziel ist klar. Marquez möchte wieder Weltmeister werden. „Ich möchte wieder ganz oben stehen. In diesem Jahr oder im nächsten Jahr. Das ist die Herausforderung des Sports, nachdem ich ein absolutes Tief durchmachen musste. Ich möchte es schaffen und werde dafür kämpfen“, stellt er klar.

Um das zu erreichen, muss sich Marquez gegen „neue Rivalen und eine neue Generation an Fahrern“ durchsetzen. „Ich muss geduldig bleiben, denn bisher konnte ich kein gutes Gefühl für das Motorrad aufbauen. Ich fand nicht die Bedingungen vor, die nötig sind, um Rennen gewinnen zu können“, so der HRC-Pilot.

Konstante Ergebnisse sind wichtig, Siege aber auch
Den fünften Platz in Katar möchte Marquez nicht überbewerten. „Im vergangenen Jahr schaffte ich es einige Male nicht in die Top 10 und gewann später Rennen. Innerhalb eines Jahres kann sich die Situation deutlich ändern“, weiß der MotoGP-Routinier.

„Es ist besser, elf Punkte mitzunehmen, anstatt um 16 zu kämpfen und sie zu verlieren“, verteidigt Marquez die konservative Herangehensweise beim Saisonauftakt. Dass solche Ergebnisse nicht ausreichen werden, um am Ende ganz oben zu stehen, weiß Marquez aber auch: „So kann ich nicht an alle Rennen herangehen, denn man muss auch Rennen gewinnen können.“

Text von Sebastian Fränzschky, Co-Autor: Alba Meis

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