Markus Reiterberger - © LAT

© LAT – Markus Reiterberger machte von
Mittwoch zu Donnerstag große Fortschritte

(Motorsport-Total.com) – Der zweitägige Test in Jerez war für Markus Reiterberger die erste Chance für ein Kräftemessen mit der Konkurrenz.

Reiterberger tauchte aber erst am Ende des zweiten Tages in der Zeitenliste auf. Den Großteil des Tests drehte der BMW-Pilot seine Runden mit einem nicht funktionstüchtigen Transponder. Die offizielle Zeitmessung bescheinigte Reiterberger etwa zwei Sekunden Rückstand. Betrachtet man das frühe Entwicklungsstadium der neuen BMW, dann kann der Superstock-Champion damit zufrieden sein.

Zu Beginn des Tests lief es allerdings nicht nach Plan. „Das war ein schwieriger erster Test. Ich hatte kein gutes Gefühl mit dem Bike, auch durch den brutal schlechten Grip auf der Rennstrecke. Wir haben ständig neue Reifen gebraucht. Trotzdem konnten wir sehr viel ausprobieren und am Tag zwei ging es dann auch schon etwas besser voran“, schildert Reiterberger.

„Mein Teamkollege Tom Sykes ist jetzt schon ziemlich schnell und ich muss versuchen, die Lücke aufzuholen. Allerdings darf ich meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben und mich nicht zu sehr verkrampfen“, bemerkt der Obinger.

„Was auf der Testliste stand, haben wir alles geschafft und die Ergebnisse waren ganz positiv. Alles andere muss sich erst noch einspielen“, so „Reiti“. „Wir hatten zudem noch einen Personalwechsel im Team. Mit Pete Benson habe ich einen neuen Crewchief bekommen und neben meinem bekannten Mechaniker Wolfgang Kampe auch noch einen zweiten neuen Mechaniker.“

Benson zählt zu den erfahrensten Crewchiefs der Szene. Er führte Nicky Hayden in der MotoGP-Saison 2006 zum Titel. „Bevor es zum nächsten Test geht, setzen wir uns noch einmal zusammen und werten alles weiter aus. Dann geht es nach Portimao, wo am 28. Januar auch die Teampräsentation meines Teams stattfinden wird“, verrät Reiterberger.

Weiter geht es für die WSBK-Piloten beim Test in Portimao (Portugal). Am Sonntag und am Montag können die Fahrer noch einmal Erfahrungen auf europäischem Boden sammeln, bevor die Ausrüstung nach Australien geschickt wird. Auf Phillip Island gibt es einen weiteren Vorsaisontest, bevor am Wochenende vom 22. bis 24. Februar der Saisonstart erfolgt.

Die Testzeiten aus Jerez (Donnerstag):
1. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:39.160 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,212 Sekunden
3. Leon Haslam (Kawasaki) +0,342
4. Alvaro Bautista (Ducati) +0,460
5. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,782
6. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +0,915
7. Michael van der Mark (Yamaha) +0,985
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +1,309
9. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +1,380
10. Chaz Davies (Ducati) +1,461
11. Leandro Mercado (Orelac-Kawasaki) +1,634
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +1,719
13. Jordi Torres (Pedercini-Kawasaki) +1,906
14. Tom Sykes (BMW) +2,046
15. Markus Reiterberger (BMW) +2,071
16. Alessandro Delbianco (Althea-Honda) +3,193

Die Testzeiten aus Jerez (Mittwoch):
1. Alex Lowes (Yamaha) – 1:40.442 Minuten
2. Jonathan Rea (Kawasaki) +0,008 Sekunden
3. Leon Haslam (Kawasaki) +0,443
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,559
5. Michael van der Mark (Yamaha) +0,605
6. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +0,677
7. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +0,761
8. Chaz Davies (Ducati) +0,933
9. Alvaro Bautista (Ducati) +1,415
10. Jordi Torres (Pedercini-Kawasaki) +1,873
11. Leandro Mercado (Orelac-Kawasaki) +2,444
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +2,934
13. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +3,531
14. Alessandro Delbianco (Althea-Honda) +4,995

Text von Sebastian Fränzschky

Motorsport-Total.com
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