Markus Reiterberger - © LAT

© LAT – Markus Reiterberger hatte in Zweikämpfen stark zu kämpfen

(Motorsport-Total.com) – Vor einem Jahr präsentierte BMW die neue S1000RR.

Mit dem Erscheinen der neuen Superbike-Generation erfolgte auch die werksseitige Rückkehr in die WM.

Tom Sykes und Markus Reiterberger pilotierten die neue BMW S1000RR in der abgelaufenen Saison und demonstrierten das Potenzial der 2019er-Version. Laut Reiterberger sind die Veranlagungen gut, BMW muss aber in einem Bereich nachbessern.

„Beim Beschleunigen und auf den Geraden verloren wir alles und waren leichte Beute“, bemerkt Reiterberger im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘. „Dann mussten wir das Loch beim Anbremsen immer wieder schließen. Es war schwierig, im Pulk zu fahren.“

„Ich konnte da nicht die Rundenzeiten fahren, die ich mit freier Bahn fahren konnte. Am Kurveneingang stehen uns die anderen Motorräder im Weg, doch am Kurvenausgang verlieren wir alles“, nennt Reiterberger die Probleme der leistungsmäßig unterlegenen BMW. „Wir brauchen mehr Power“, so der Bayer.

„Ich bin überzeugt, dass die BMW eine richtige Waffe wird für die Zukunft, wenn sie mehr Leistung finden und das Kurvenverhalten noch ein bisschen verbessern können. Man kann aus dem Motorrad noch einiges herausholen“, stellt Reiterberger klar.

„Tom holte in der abgelaufenen Saison schon mehr aus dem Paket als eigentlich möglich war“, erklärt Reiterberge, der 2020 durch Eugene Laverty ersetzt wird. „Wenn die beiden Fahrer das passende Paket bekommen, dann kann das zum Erfolg führen“, prophezeit „Reiti“.

„Ich finde es schade, dass ich nicht derjenige bin, der diese Chance bekommt. Ich denke, dass ich mich verbessert hätte, wenn ich die Chance bekommen hätte und wir das Team anders strukturiert hätten. Aber gut, vielleicht passiert das ja im kommenden Jahr beim Laverty und beim Sykes. Ich wünsche beiden alles Gute“, so Reiterberger.

Beim WSBK-Saisonfinale in Doha (Katar) gelang Reiterberger ein klarer Schritt. Dieser war auf die Fortschritte bei der Elektronik zurückzuführen. „In Katar war ein Aufwind zu spüren. Das hat echt viel gebracht“, bestätigt der Deutsche und fügt hinzu: „Es wird auch in Zukunft hilfreich sein.“

Text von Sebastian Fränzschky

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