Miguel Oliveira - © Motorsport Images

© Motorsport Images – Auf der KTM RC16 will sich Oliveira bei den verbleibenden Rennen 2021 voll reinhängen

(Motorsport-Total.com) – Während sich Brad Binder mit Blick auf die zweite Hälfte der MotoGP-Saison 2021 auf Einzelergebnisse fokussieren will, weil er in der WM-Tabelle schon 96 Punkte hinter Spitzenreiter Fabio Quartararo (Yamaha) liegt, rechnet sich Binders KTM-Teamkollege Miguel Oliveira insgeheim ein bisschen mehr aus.

Oliveira fehlen derzeit 71 Punkte auf die Tabellenspitze. Sieht er sich noch als Mitspieler im Kampf um den WM-Titel in diesem Jahr? „Bis zur karierten Flagge in Valencia gibt es noch jede Menge Punkte für alle zu gewinnen. Ich konzentriere mich einfach darauf, so viele wie möglich einzufahren“, sagt der Portugiese und insistiert: „An der Herangehensweise ändert sich für mich gar nichts.“

Die zweite Saisonhälfte beginnt für KTM mit dem doppelten Heimspiel in Form von zwei Spielberg-Rennen am 8. und 15. August. Von einem möglichen Heimvorteil seines Arbeitgebers will sich Oliveira, der im vergangenen Jahr beim zweiten Spielberg-Rennen seinen ersten MotoGP-Sieg einfuhr, aber nicht ablenken lassen.

„Ich kann nicht mehr tun als an jedem Wochenende das maximal Mögliche herausholen“, so der aktuelle WM-Siebte, der in Barcelona siegte und direkt davor (Mugello) sowie direkt danach (Sachsenring) jeweils Zweiter wurde. Für die kommenden Rennen rechnet Oliveira „noch mit einem Sieg hier und da. Aber es werden auch Tage kommen, an denen für uns nicht mehr als ein fünfter Platz drin ist“.

„Sollte ganz vorn etwas passieren, müssen wir zur Stelle sein. Vor allem aber ist es wichtig, dass wir ruhig bleiben und konzentriert weiterarbeiten“, sagt Oliveira, der im KTM-Werksteam genau wie Teamkollege Binder auch für 2022 gesetzt ist. Binders Vertrag läuft sogar bis Ende 2024.

Für die zweite Saisonhälfte 2021 verfolgt Oliveira neben „dem maximal Möglichen“ noch ein anderes Ziel: „Für mich ist es wichtig, weiter zu lernen. Das meine ich sowohl in Bezug auf meine eigene Zukunft als auch in Bezug auf das Verständnis des Motorrads.“

Text von Mario Fritzsche

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