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© GP-Fever.de – Valentino Rossi wartet mit seiner Entscheidung für die Zukunft ab

(Motorsport-Total.com) – Valentino Rossi hat sich zu Jahresbeginn noch nicht darauf festgelegt, ob er seine MotoGP-Karriere nach 2020 fortsetzen wird.

Schon vor dem ersten geplanten Rennen in Katar legte sich Yamaha für die Zukunft fest. In den Jahren 2021/22 wird das Werksteam mit Maverick Vinales und Fabio Quartararo an den Start gehen.

Sollte Rossi weiterfahren wollen, dann würde er trotzdem Werksmaterial erhalten und könnte im Petronas-Team platziert werden. Ursprünglich wollte der 41-Jährige die ersten Rennen abwarten und dann anhand seiner Konkurrenzfähigkeit entscheiden, ob er seine Karriere verlängern wird oder doch den Helm an den Nagel hängt.

In der Szene wurde vermutet, dass Rossi bei seinem Heimrennen in Mugello Ende Mai etwas verkünden könnte. Angesichts der Corona-Pandemie ist weiterhin ungewiss, wann das erste MotoGP-Rennen stattfinden wird. Dass im Mai Grands Prix stattfinden werden, hält kaum noch jemand für wahrscheinlich.

„Das hat meinen Plan durcheinander gebracht“, sagt Rossi deshalb bei ‚Sky Sport Italia‘. „Wir müssen abwarten, wann wir Rennen fahren können. Es scheint noch lange zu dauern, weil auch die Fußball-Europameisterschaft abgesagt wurde. Ich denke, es wird schwierig werden, vor Juli zu starten.“

„Ich hatte gehofft, dass ich mich nach dem ersten Teil der Saison entscheiden kann, aber jetzt ist alles verschoben. Ich würde gerne einige Rennen fahren, um zu verstehen, ob ich konkurrenzfähig bin. Denn das wäre wichtig“, so der neunmalige Motorrad-Weltmeister. Denn Rossi hat immer betont, dass er nur weitermacht, wenn er um Spitzenplätze kämpfen kann.

Zum letzten Mal stand Rossi vor gut einem Jahr in Termas de Rio Hondo (Argentinien) und Austin (USA) auf dem Podest. Sein letzter Sieg ist bald drei Jahre her. In Assen 2017 hat Rossi zum bisher letzten Mal gewonnen. Es war sein 89. Triumph in der Königsklasse und sein 115. insgesamt, wenn man die 125er- und 250er-Klasse addiert.

„In diesem Jahr wird wichtig, dass wir so viele Rennen wie möglich fahren“, blickt Rossi auf die derzeit ungewisse Zukunft. „19 Rennen zu haben, ist nicht fundamental. Das Superbike-Format mit zwei Rennen wäre interessant. Es müssen mindestens 13 Rennen sein, damit es eine WM ist. Vielleicht reicht es aus, wenn wir diese Rennen gut fahren und das normale Format behalten. Warten wir ab, was Ezpeleta entscheiden wird. Zunächst müssen wir aber sehen, was das Virus entscheidet.“

Text von Gerald Dirnbeck

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