Sandro Cortese - © LAT

© LAT – Sandro Cortese fühlt sich auf seinem
Yamaha-Superbike wohl

(Motorsport-Total.com) – Der Superbike-Test in Jerez war die zweite Gelegenheit für Rookie Sandro Cortese, seine Yamaha R1 im WSBK-Trimm zu testen.

Cortese machte mit ordentlichen Rundenzeiten auf sich aufmerksam und beendete das Kräftemessen auf Platz sieben. Ein Sturz am Donnerstag warf Cortese leicht zurück, doch schlussendlich war der Supersport-Champion zweitbester Yamaha-Pilot. Lediglich Alex Lowes war schneller. Michael van der Mark und Marco Melandri reihten sich hinter Cortese ein.

„Es war ein sehr guter Test für uns“, fasst Cortese zusammen. „Am Mittwoch konnten wir nicht viel testen, weil wir Zeit benötigten, um auf dem neuen Asphalt Haftung aufzubauen. Am zweiten Tag konnten wir viel Arbeit erledigen. Leider hatte ich einen Sturz, durch den wir etwas Zeit verloren. Doch unterm Strich konnten wir große Fortschritte erzielen bei der Abstimmung.“

„Ich fühlte mich zu sehr am Limit mit dem Motorrad. In der letzten Stunde verbesserten wir uns deutlich. Es fiel mir viel einfacher, schnell zu fahren“, freut sich Cortese über die Verbesserungen am Donnerstagnachmittag. „Wir beendeten den Tag auf einem Hoch. Nun müssen wir abwarten, was in Portimao passiert. Das ist eine sehr schwierige Strecke. Wir wissen aber aus der Vergangenheit, dass man die Performance von Jerez auch auf andere Strecken übertragen kann.“

GRT-Yamaha-Teamkollege Marco Melandri fuhr vier Zehntelsekunden langsamer als Cortese. Der Italiener hatte Probleme, eine schnelle Runde zu fahren. Das Renntempo des Routiniers war aber gut. „Die beiden Tage in Jerez waren positiv. Wir verstanden am Donnerstag viele Dinge“, bemerkt Melandri.

„Meine Rundenzeiten waren nicht schlecht. Mein Problem ist, dass ich jedes Mal zu kämpfen habe, wenn wir einen frischen Hinterreifen verwenden. Ich bin auf eine fliegende Runde nicht schnell. Doch wir konnten etwas lernen. Wir benötigen Zeit, es ist nicht einfach. Wir müssen zurückschlagen, uns Schritt für Schritt steigern, meinem Gefühl folgen und versuchen, härter zu pushen, wenn ich bereit bin“, so Melandri.

Weiter geht es für die WSBK-Piloten beim Test in Portimao (Portugal). Am Sonntag und am Montag können die Fahrer noch einmal Erfahrungen auf europäischem Boden sammeln, bevor die Ausrüstung nach Australien geschickt wird. Auf Phillip Island gibt es einen weiteren Vorsaisontest, bevor am Wochenende vom 22. bis 24. Februar der Saisonstart erfolgt.

Die Testzeiten aus Jerez (Donnerstag):
1. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:39.160 Minuten
2. Alex Lowes (Yamaha) +0,212 Sekunden
3. Leon Haslam (Kawasaki) +0,342
4. Alvaro Bautista (Ducati) +0,460
5. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,782
6. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +0,915
7. Michael van der Mark (Yamaha) +0,985
8. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +1,309
9. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +1,380
10. Chaz Davies (Ducati) +1,461
11. Leandro Mercado (Orelac-Kawasaki) +1,634
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +1,719
13. Jordi Torres (Pedercini-Kawasaki) +1,906
14. Tom Sykes (BMW) +2,046
15. Markus Reiterberger (BMW) +2,071
16. Alessandro Delbianco (Althea-Honda) +3,193

Die Testzeiten aus Jerez (Mittwoch):
1. Alex Lowes (Yamaha) – 1:40.442 Minuten
2. Jonathan Rea (Kawasaki) +0,008 Sekunden
3. Leon Haslam (Kawasaki) +0,443
4. Toprak Razgatlioglu (Puccetti-Kawasaki) +0,559
5. Michael van der Mark (Yamaha) +0,605
6. Marco Melandri (GRT-Yamaha) +0,677
7. Sandro Cortese (GRT-Yamaha) +0,761
8. Chaz Davies (Ducati) +0,933
9. Alvaro Bautista (Ducati) +1,415
10. Jordi Torres (Pedercini-Kawasaki) +1,873
11. Leandro Mercado (Orelac-Kawasaki) +2,444
12. Eugene Laverty (Go-Eleven-Ducati) +2,934
13. Michael Ruben Rinaldi (Barni-Ducati) +3,531
14. Alessandro Delbianco (Althea-Honda) +4,995

Text von Sebastian Fränzschky

Motorsport-Total.com
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