Sylvain Guintoli  © Liberty-Ducati

© Liberty-Ducati - Sylvain Guintoli fuhr im ersten Qualifying insgesamt nur sechs Runden

Das Wetter spielte am ersten Trainingstag in Assen eine große Rolle. Nachdem das erste Freie Training am Vormittag bei kühlen, aber trockenen Verhältnissen über die Bühne gegangen war, öffneten sich am Nachmittag kurz nach Beginn des ersten Qualifyings die Schleusen über dem niederländischen Kurs. Es begann zu regnen.

Die meisten Fahrer drehten zu Beginn eine Runde und verzogen sich dann wieder an die trockene Box. Die provisorische Pole-Position ging an Sylvain Guintoli (Liberty-Ducati). Der Franzose setzte die Bestzeit in 1:37,600 Minuten.

Sollte es am Samstag auch regnen, könnte das Ergebnis dieses Trainings über die Teilnehmer in der Superpole entscheiden. Aktuell wäre Max Biaggi nicht qualifiziert. Der Aprilia-Werksfahrer war in seiner einzigen gezeiteten Runde um 2,6 Sekunden langsamer als Guintoli. Unter dem Strich landete der Römer auf Platz 17. Ebenfalls nicht für die Superple qualifiziert sind derzeit Niccolo Canepa (Red-Devils-Ducati), Davide Giugliano (Althea-Ducati), Leandro Mercado (Pedercini-Kawasaki), Hiroshi Aoyama (Honda), Marc Aitchison (Pedercini) und Lorenzo Zanetti (PATA-Aprilia).

Es herrschte aufgrund des Regens kaum Fahrbetrieb in den 45 Minuten. Nur vereinzelt gingen einige Motorräder auf die Strecke. Am fleißigsten war BMW-Werksfahrer Marco Melandri. Er drehte insgesamt elf Runden und war am Ende mit Regenreifen unterwegs. Im Klassement hatte er sich zuvor als Achter eingereiht. Sein Teamkollege Leon Haslam fuhr ebenfalls bei Regen hinaus, doch in Kurve fünf stürzte der Brite. Auch Aitchison rutschte kurz vor Schluss aus.

Da nicht viel gefahren wurde, war die Aussage des Klassements auf den vorderen Rängen wenig aussagekräftig. 20 Tausendstelsekunden hinter Guintoli reihte sich Tom Sykes (Kawasaki) als Zweiter ein. Sein Team hat für Assen keinen Ersatzfahrer für den verletzten Joan Lascorz nominiert. Platz drei ging an Leon Camier von der neuen Crescent-Suzuki-Mannschaft, gefolgt von Weltmeister Carlos Checa (Althea-Ducati) und Honda-Speerspitze Jonathan Rea.

Auf den Rängen sieben bis acht folgten drei BMW-Piloten. Vor Melandri reihten sich die beiden Kundenfahrer Michel Fabrizio und Ayrton Badovini von der Italia-Mannschaft ein. Guintoli-Teamkollege Maxime Berger reihte sich an der neunten Stelle ein. Rookie Chaz Davies komplettierte mit der Aprilia des ParkinGO-Teams die Top 10. Laut Wettervorhersage beträgt die Regenwahrscheinlichkeit am Samstag zwischen 80 und 85 Prozent.

Ergebnisse:
1. Sylvain Guintoli (Team Effenbert Liberty Racing) Ducati 1098R 1’37.600
2. Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 1’37.630
3. Leon Camier (Crescent Fixi Suzuki) Suzuki GSX-R1000 1’38.468
4. Carlos Checa (Althea Racing) Ducati 1098R 1’38.665
5. Jonathan Rea (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 1’38.873
6. Michel Fabrizio (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 1’39.062
7. Ayrton Badovini (BMW Motorrad Italia GoldBet) BMW S1000 RR 1’39.125
8. Marco Melandri (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’39.127
9. Maxime Berger (Team Effenbert Liberty Racing) Ducati 1098R 1’39.286
10. Chaz Davies (ParkinGO MTC Racing) Aprilia RSV4 Factory 1’39.362
11. Eugene Laverty (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’39.485
12. Jakub Smrz (Liberty Racing Team Effenbert) Ducati 1098R 1’39.605
13. John Hopkins (Crescent Fixi Suzuki) Suzuki GSX-R1000 1’39.625
14. Leon Haslam (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’39.770
15. Brett McCormick (Liberty Racing Team Effenbert) Ducati 1098R 1’39.915
16. David Salom (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’40.124
17. Max Biaggi (Aprilia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’40.231
18. Niccolò Canepa (Red Devils Roma) Ducati 1098R 1’40.859
19. Davide Giugliano (Althea Racing) Ducati 1098R 1’41.161
20. Leandro Mercado (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’41.693
21. Hiroshi Aoyama (Honda World Superbike Team) Honda CBR1000RR 1’41.768
22. Mark Aitchison (Grillini Progea Superbike Team) BMW S1000 RR 1’43.144
23. Lorenzo Zanetti (PATA Racing Team) Ducati 1098R 1’50.808

Text von Gerald Dirnbeck

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