© KTM – Dani Pedrosa führte am Sonntag die Zeitenliste an (Foto vom Jerez-Test)

(Motorsport-Total.com) – Vom 2. bis 4. Februar findet in Sepang (Malaysia) der sogenannte Shakedown-Test statt.

Anschließend sind vom 7. bis 9. Februar alle Stammfahrer für den ersten großen Wintertest im Kalenderjahr 2020 in Sepang auf der Strecke.

Beim Shakedown-Test dürfen die Testfahrer aller Hersteller teilnehmen. Dazu kommen auch die Stammfahrer jener Hersteller, die Ausnahmen durch die Konzessionspunkteregel haben. Das sind Aprilia und KTM. Seit diesem Jahr dürfen auch schon die Rookies an diesen drei Tagen fahren.

Im wesentlichen findet dieser Shakedown-Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch die Tribünen des Sepang-International-Circuits sind für Besucher gesperrt. Trotzdem sickerten einige Informationen durch, wobei nicht alle Fahrer mit Transpondern für die Zeitnahme ausgerüstet waren.

Der Zeitenmonitor zeigte am Ende des ersten Tages neun Rundenzeiten an. Schnellster war KTM-Testfahrer Dani Pedrosa. Der Spanier drehte am Sonntag 57 Runden und kam auf eine Bestzeit von 2:00.625 Minuten. Zum Vergleich lautete die Pole-Zeit im vergangenen Herbst 1:58.303 Minuten.

Ob Pedrosa wirklich der Schnellste war, ist ungewiss, denn für seinen Markenkollegen Pol Espargaro wurden auf der inoffiziellen Liste keine Zeiten aufgezeichnet. KTM arbeitet weiter mit dem neuen Stahlchassis, das im November schon getestet wurde. Auch Brad Binder, Miguel Oliveira und Iker Lecuona waren im Einsatz.

Jorge Lorenzo noch nicht auf der Yamaha
Honda hatte zwei Fahrer auf der Strecke. Das war einerseits Testfahrer Stefan Bradl, der Ende Januar schon in Jerez getestet hat. Dazu gesellte sich Rookie Alex Marquez. Nach Valencia und Jerez ist Sepang die dritte Strecke, auf der der Moto2-Weltmeister die MotoGP-Honda fährt.

Jorge Lorenzo, der neue Testfahrer bei Yamaha, war am Sonntag nicht auf der Strecke. Sein Comeback auf der M1 wird für den Montag erwartet. In den vergangenen Wochen postete Lorenzo immer wieder Fotos von seinem körperlichen Training.

Bei Aprilia standen die ersten Runden mit der brandneuen RS-GP 2020 auf dem Programm. Testfahrer Bradley Smith drehte mehr als 40 Runden, hatte aber auch einen Sturz. Lorenzo Savadori arbeitete mit dem alten Motorrad, um Vergleichsdaten zu sammeln.

Ducati hatte wie immer Testfahrer Michele Pirro im Einsatz, der die Motorräder für den großen Test kommende Woche vorbereitet. Suzuki hatte neben Sylvain Guintoli auch Takuya Tsuda kurz auf der Strecke. Neben Smith hatte am Sonntag auch Binder einen Sturz zu verzeichnen.

Text von Gerald Dirnbeck

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