Jonas Folger - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Wird die #94 in gar keinem
Rennen 2019 auftauchen?

(Motorsport-Total.com) – Jonas Folger ist bereits am Sonntag in die MotoGP-Saison 2019 gestartet.

Beim Shakedown-Test in Sepang, Malaysia, stieg er zum ersten Mal in dieser Saison auf die Yamaha M1. Er wird außerdem beim offiziellen Test von Mittwoch bis Freitag anwesend sein und in seine neue Rolle als Testpilot schlüpfen. Ob er nach einem Jahr Pause auch wieder ein MotoGP-Rennen bestreiten wird, ist unklar. Die Chancen stehen allerdings schlecht.

„Wir haben momentan keine Pläne, mit ihm Wildcards zu fahren. Seine Priorität und sein Fokus liegen voll und ganz auf dem Testen“, stellt Yamaha-Managing-Direktor Lin Jarvis klar. „Sollte im Laufe der Saison etwas passieren, dann werden wir sehen. Aber das steht absolut nicht auf unserem Plan im Moment. Denn sein Job ist es, Tests zu fahren.“

Andere Hersteller haben einen anderen Zugang zu Wildcards. Ducati-Testpilot Michele Pirro ist bereits für zwei Einsätze bestätigt, Aprilia-Tester Bradley Smith wird gar an fünf Rennen teilnehmen. „Ich habe gehört, dass Bradley sogar fünf Wildcards fahren wird. Das ist meiner Ansicht nach fast zu viel. Fährst du fünf Renneinsätze im Jahr, dann wirst du dich ordentlich darauf vorbereiten wollen.“ Smith selbst gab erst unlängst zu, dass er sich bei seinen Renneinsätzen ganz auf sich selbst konzentrieren möchte.

Yamaha möchte den Fokus in den Rennen jedoch auf die Stammfahrer legen, bei den Tests soll sich Folger auf die Entwicklungsarbeit konzentrieren – und sich nicht mit möglichen Renneinsätzen beschäftigen. „Mal abwarten, denn Jonas war ein gesamtes Jahr nicht mit dabei. Er muss erst wieder ins Fahren kommen und er muss regelmäßig fahren. Sollte er dann die Pace gefunden haben und er sehr schnell unterwegs sein, dann können wir über eine Wildcard sprechen, sollte die helfen“, lässt Jarvis die Tür doch noch einen Spalt offen.

Generell soll der Deutsche Yamaha helfen, schneller voranzukommen in der Entwicklung. Jarvis erzählt, dass das europäische Testteam notwendig wurde, da die japanischen Piloten nicht auf dem Niveau von Rossi und Vinales fahren konnten – und daher nur begrenzt hilfreiche Informationen lieferten. Mit dem Ex-MotoGP-Fahrer soll das Niveau auch im Testteam angehoben werden.

Text von Maria Reyer, Co-Autor: Scherazade Mulia Saraswati

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