Sommerzeit ist Reisezeit. Anstatt lange Schlangen und gestresste Urlauber im Zug oder Flugzeug zu erleben, kann man auch einfach mit dem Motorrad auf Roadtrip gehen. Was kann es Schöneres geben, als auf zwei Rädern in die Freiheit zu fahren und den Fahrwind zu erleben? Peter Fonda und Dennis Hopper haben es in Easy Rider vorgemacht – einfach losfahren und den Stress hinter sich lassen. Wir zeigen, wo es hingehen könnte und worauf sie vor dem Trip achten sollten.

Die Vorab-Planung

Die richtige Vorbereitung ist das A und O für einen gelungenen Biketrip. Das gilt natürlich für jeden Roadtrip, ob man nun mit dem Auto unterwegs ist oder eben mit dem Motorrad. Zuerst sollte natürlich ein Ziel oder die grobe Strecke festgehalten werden. Wer zum Beispiel eine Tour durch Frankreich zum Atlantik machen will, sollte mehr Zeit als nur eine Woche einplanen. Für eine Tour in ein heimisches Naherholungsgebiet reicht auch schon ein Wochenende aus. Wenn man sich noch nicht sicher ist wo es hingehen soll, kann man auch einfach anhand der Strecke eine schöne Route planen. Soll es eine herausfordernde Fahrt mit vielen Kurven und Serpentinen sein oder doch eher die ruhige Ausfahrt in schöner Landschaft? Im Internet gibt es zahlreiche Routenplaner wie den Calimoto-Planer oder Kurviger.de, die einem die passende Tour vorschlagen.

Kosten berechnen und Budget aufstellen

Wer sein Reisebudget einhalten will, sollte vor dem Trip die wichtigsten Punkte auf der To-Do-Liste durchgehen. Was muss man für die Übernachtung einplanen? Sucht man ein Motel oder einen Campingplatz? Die Spritkosten sind gerade bei längeren Fahrten ein wesentlicher Kostenfaktor. Obwohl sich die Spritpreise in verschiedenen europäischen Ländern bei kleineren Mengen nicht so dramatisch unterscheiden, kann es immer sinnvoll sein, einen Ersatzkanister dabei zu haben, wenn es denn vom Platz her passt. So ist man auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Ganz wichtig: der Bike-Check!

Klar ist, dass das Motorrad einen aktuellen TÜV hat und verkehrssicher sein sollte. Auch wenn die letzte Inspektion noch nicht allzu lange zurückliegt, sollten vor der Abreise folgende Tests und Prüfungen auf jeden Fall durchgeführt werden.

Reifendruck und Reifenprofil sind zwei entscheidende Aspekte, die vor der Abfahrt überprüft werden müssen. Vor allem der Reifendruck sollte auf die höhere Last durch Gepäck oder Beifahrer angepasst werden. Auch ein Check der Ölstände ist obligatorisch. Keiner will einen Kolbenfresser auf halber Strecke. Wenn es um Motor und Getriebe geht, ist es auch ratsam, die Antriebskette zu überprüfen. Vor allem bei längeren Fahrten kann es vorkommen, dass alte Ketten schneller verschleißen und reißen. Auch hier gilt es, die höhere Belastung durch Gepäck zu berücksichtigen. Bei der Überprüfung der Bremsen ist es auch wichtig, neben den Ständen für Brems- und Hydraulikflüssigkeit auf den Zustand der Bremsbeläge zu achten. Gleiches gilt natürlich auch für die Beleuchtungsanlage, denn auch hier kann es durch erhöhte Zuladung erforderlich sein, die Scheinwerfereinstellungen zu ändern.

Mit der richtigen Vorbereitung ins Abenteuer starten

Am besten erstellt man sich eine Checkliste und geht diese vor der Reise noch einmal genau durch. Dann steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege. Denn wenn man richtig vorbereit ist, kann einem der schönste Trip des Lebens bevorstehen.

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